Grüne fordern Verkehrsberuhigung in Welser Friedhofstraße

Mona HopfingerMona Hopfinger
LKW-Regulierung: Verkehrsberuhigung fordert LKW-Regulierung ab 3,5 Tonnen in Friedhofstraße
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Grünen Wels sprechen sich für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Friedhofstraße im Bereich der Eisenbahnersiedlung aus. Verkehrssprecherin Miriam Faber sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Sicherheit.

Miriam Faber, Verkehrssprecherin und Fraktionsobfrau der Grünen Wels, hält eine Verkehrsberuhigung in der Friedhofstraße für absolut sinnvoll. Die Partei stehe seit Beginn der Diskussion um die Entwicklung der Siedlung mit Anrainerinnen und Anrainern in engem Austausch und sehe die Notwendigkeit, den Verkehr dort stärker zu ordnen und die Sicherheit zu erhöhen.

Fußgängerübergang als zentrale Forderung

Die Grünen sehen Handlungsbedarf und fordern ein ganzes Maßnahmenpaket. Im Mittelpunkt steht für Verkehrssprecherin Faber ein sicherer Fußgängerübergang auf Höhe der Siedlung. Er würde nicht nur eine gefahrlose Querung ermöglichen, sondern auch die überbreite Fahrbahn, die manche Verkehrsteilnehmer als Rennstrecke missbrauchten, bewusst unterbrechen und so das Tempo drosseln, argumentiert Faber.

Kritik an Radarkasten-Attrappe

Die derzeitige Radarkasten-Attrappe sieht Faber kritisch. „Diese Attrappe erfüllt weder eine überzeugende abschreckende noch eine gestalterische Funktion. Wenn dort bewusst ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren gesetzt werden soll, dann sollte das auch tatsächlich sinnvoll gestaltet und eingesetzt werden. Die derzeitige Lösung gehört daher endlich beseitigt oder durch eine geeignete Maßnahme ersetzt“, wird sie zitiert.

Bushaltestelle und Lkw-Regulierung gefordert

Darüber hinaus regen die Grünen eine Bushaltestelle beim temporär neu errichteten Parkplatz an. Sie könnte vor allem bei Großveranstaltungen bedient werden und den zusätzlichen Individualverkehr in der Umgebung eindämmen.
Zudem plädiert Faber für eine strengere Regulierung des Lkw-Verkehrs über 3,5 Tonnen. In einem so dicht besiedelten Gebiet wie der Eisenbahnersiedlung sei genau zu prüfen, welcher Schwerverkehr tatsächlich nötig ist und wie sich überflüssige Lkw-Fahrten vermeiden lassen. Faber ist überzeugt, dass die Maßnahmen im Paket zu der Verkehrsberuhigung führen würden, die dort dringend gebraucht werde.

Sorgen der Anrainer berechtigt

Bei der Bürgerversammlung am vergangenen Montag sei zudem deutlich geworden, dass die Sorgen der Anrainerinnen und Anrainer keineswegs unbegründet seien. „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es viele offene Fragen und berechtigte Befürchtungen gibt“, so Faber.

Die Grünen drängen daher auf eine Kombination aus Verkehrsberuhigung, sicherem Übergang, Öffi-Anbindung und besserer Verkehrslenkung.

Quelle: https://ooe.gruene.at/news/verkehrsberuhigung-in-der-friedhofstrase-ist-dringend-notig

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