Grüne kritisieren Hitzegipfel der Landesregierung

Mona HopfingerMona Hopfinger
Steiermark Hitzegipfel 2026: Trockenheit, Wasserlieferung und rauchender Schlot mit „Keine Maßnahmen"
© Mit KI (Gemini) generiert

Die blau-schwarze Landesregierung hat am 20. August einen Hitzegipfel abgehalten. Die Grünen zeigen sich enttäuscht: Statt konkreter Maßnahmen habe es nur eine Bestandsaufnahme gegeben.

Nach wochenlanger Hitze in der Steiermark hat die Landesregierung am 20. August 2026 einen Hitzegipfel veranstaltet. Die Forderung nach diesem Treffen kam von den Grünen. Das Ergebnis fällt aus Sicht der Opposition mager aus: Es blieb bei einer Bestandsaufnahme, konkrete nächste Schritte fehlen.

Grüne sprechen von „heißer Luft“

Sandra Krautwaschl, Klubobfrau der Grünen, übt scharfe Kritik: „Der Hitzegipfel produziert nichts, außer noch mehr heiße Luft.“ Die Erwartungen seien hoch gewesen, schließlich hätten viele Steirerinnen und Steirer die Auswirkungen der Hitze in den vergangenen Wochen am eigenen Leib gespürt. Statt konkreter Schritte gebe es viel Bestandsaufnahme und viele Überschriften.

Gemeinden, Landwirtschaft und Menschen betroffen

Die Folgen der Hitzewelle sind in jeder Gemeinde spürbar: Gemeinden müssen mittlerweile mit Wasser beliefert werden, die Landwirtschaft kämpft mit Dürre und Ernteausfällen, viele Menschen leiden unter der enormen Hitzebelastung. Krautwaschl wirft der Landesregierung vor, das Problem nicht an der Wurzel zu packen.

„Mit der Botschaft, es habe ohnehin vieles funktioniert, redet die Landesregierung die Folgen dieser Hitzewelle klein“, so die Grünen-Politikerin. Nach allem, was die Menschen in den vergangenen Wochen erleben mussten, sei das beschämend.

Vier konkrete Forderungen der Grünen

Die Grünen haben konkrete Maßnahmen für mehr Hitzeschutz vorgelegt: Wasser soll stärker in der Landschaft gehalten, Böden vor Versiegelung geschützt, Gemeinden gezielt unterstützt und die Landwirtschaft auf lange Trockenperioden vorbereitet werden. Der Fokus liegt dabei auf jenen Orten, wo die Hitze am direktesten trifft – bei den Menschen, in den Gemeinden und auf den Feldern.

Thema soll nicht verschwinden

Krautwaschl kündigt an, dass die Grünen das Thema nicht aus den Augen verlieren werden, auch wenn die aktuelle Hitzewelle irgendwann vorbeizieht: „Wir werden nicht zulassen, dass dieses Thema mit dem nächsten Wetterumschwung wieder verschwindet. Die Steiermark braucht endlich wirksamen Hitzeschutz für alle Menschen. Und eine Politik, die die Klimakrise nicht nur verwaltet, sondern eindämmt.“

Quelle: https://zukunftsteiermark.at/hitzegipfel-ohne-konkrete-massnahmen

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