Grüne kritisieren Kürzung bei Verpflegungsgeld für Kinder

Die schwarz-blaue Landesregierung in Salzburg plant, den täglichen Verpflegungsbeitrag für Kinder von Asylwerbern von sieben auf fünf Euro zu senken. Die Grünen fordern die Rücknahme der Kürzung.
Kimbie Humer-Vogl, Asylsprecherin der Grünen, übt scharfe Kritik an der geplanten Kürzung im Asylbereich. Die Landesregierung aus ÖVP und FPÖ will den Verpflegungsbeitrag für Kinder von Asylwerbern reduzieren – von sieben auf fünf Euro täglich.
180 Euro weniger pro Monat für Familien
Für eine Familie mit drei Kindern bedeutet die Maßnahme einen Verlust von sechs Euro pro Tag. Aufs Monat gerechnet sind das rund 180 Euro weniger. Humer-Vogl kritisiert, dass die Kürzung ausgerechnet beim Essen angesetzt werde, während die Lebensmittelpreise weiter steigen würden.
„Während die Lebensmittelpreise immer weiter steigen, kürzen ÖVP und FPÖ ausgerechnet beim Geld fürs Essen. Diese kaltherzigen Kürzungen treffen die Jüngsten in unserer Gesellschaft direkt“, so die Grünen-Politikerin.
Forderung nach Rücknahme
Die Grünen fordern die Landesregierung auf, die Kürzung zurückzunehmen. Humer-Vogl betont, dass es um Kinder gehe, die ohnehin unter schwierigen Bedingungen aufwachsen würden. „Es geht hier um Kinder, die ohnehin unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Ausgerechnet bei ihnen den Sparstift anzusetzen, ist kaltherzig und unverantwortlich. Ein lebenswertes Salzburg ist eines, in dem jedes Kind gut aufwachsen kann – unabhängig davon, woher es kommt“, erklärt die Asylsprecherin.
Quelle: https://salzburg.gruene.at/news/asylbereich-kuerzungen-auf-kosten-von-kindern
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