Grüne lehnen Videoüberwachung im Volksgarten ab

Die Forderung nach Videoüberwachung im Welser Volksgarten trifft auf Widerstand der Grünen. Stadtrat Thomas Rammerstorfer äußert Zweifel an der Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit des Vorhabens.
Die von FPÖ und SPÖ befürwortete Videoüberwachung des Volksgartens in Wels stößt bei den Grünen auf Ablehnung. Thomas Rammerstorfer, Umwelt- und Klimastadtrat, hält das Vorhaben für wenig durchdacht.
Eine flächendeckende Überwachung eines nachts unbeleuchteten Parks sei nicht sinnvoll, argumentiert Rammerstorfer. „Es erscheint mir wenig sinnvoll, einen in der Nacht unbeleuchteten Park flächendeckend zu überwachen. Weils da nämlich finster ist“, so der Stadtrat. Auch Wachtürme mit Suchscheinwerfern würden zu erheblicher Lichtverschmutzung führen.
Aus ökologischer Sicht lehnt der Grünen-Politiker eine dauerhafte Beleuchtung des Parks klar ab. Zudem sei das Projekt aus finanzieller Perspektive abenteuerlich und würde mehrere hunderttausend Euro kosten.
Rammerstorfer bezweifelt auch die Akzeptanz in der Bevölkerung: „Ich denke auch nicht, dass die Menschen, die sich am Traunufer oder auf der Liegewiese sonnen lassen, dabei permanent gefilmt werden wollen“, gibt der Grünen-Stadtrat zu bedenken.
Quelle: https://ooe.gruene.at/news/videouberwachter-volksgarten-erhebliche-zweifel-der-grunen
Worüber spricht Linz morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.