Grüne verurteilen politische Gewalt und kritisieren Kickl

Pia ProdingerPia Prodinger
Frau mit Brille vor moderner Fassade mit Fenstern
© Foto-Flausen

Die Grünen in Salzburg sprechen sich gegen jede Form politischer Gewalt aus. Landessprecherin Martina Berthold macht FPÖ-Chef Herbert Kickl für die Vergiftung des politischen Klimas verantwortlich.

Die Grüne Landessprecherin Martina Berthold hat sich klar gegen politische Gewalt positioniert. Beschädigungen von Parteibüros, Einschüchterungen und Bedrohungen von Menschen mit anderer Meinung hätten nichts mehr mit demokratischer Auseinandersetzung zu tun, betonte sie. Politische Gewalt sei in keinem Fall zu akzeptieren.

In den vergangenen Jahren waren in Salzburg wiederholt Parteibüros Ziel von Vandalismus, darunter auch jenes der Grünen. Im vergangenen Jahr wurde in Hollabrunn sogar auf ein Parteilokal der Grünen geschossen.

Vorwürfe gegen Kickl wegen Tonfall

Berthold sieht einen Zusammenhang zwischen dem Ton in der Politik und Gewalt. Herbert Kickl spiele seit Jahren Menschen gegeneinander aus, schüre Feindbilder und mache Institutionen verächtlich, kritisierte sie. Damit vergifte er das politische Klima im Land.

Die Grüne Landessprecherin verwies auch auf die Vorwürfe rund um den Angriff auf einen Taxifahrer in Leoben. Im Fokus der Ermittlungen stehen Personen aus dem rechtsextremen Umfeld der Identitären. Unter den Verdächtigen befindet sich auch ein ehemaliger Mitarbeiter aus dem Umfeld des FPÖ-Parlamentsklubs.

Die Grünen verurteilten diese Angriffe aufs Schärfste, die FPÖ scheine damit aber kein Problem zu haben, so Berthold. Ein lebenswertes Salzburg brauche eine politische Kultur, die ohne Ausnahme jede Form politischer Gewalt ablehne.

Quelle: https://salzburg.gruene.at/news/gruene-stellen-sich-klar-gegen-jede-form-politischer-gewalt

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