Güterzüge bei Schwechat kollidiert – Brand ausgebrochen

Am Dienstagabend sind beim Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering zwei Güterzüge seitlich zusammengestoßen. Mehrere Waggons mit Pkw-Ladung entgleisten und gerieten in Brand. Verletzt wurde niemand.
Beim Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering bei Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) kam es am Dienstagabend zu einer Kollision zweier Güterzüge. Die Züge stießen seitlich zusammen und fingen Feuer. Personen kamen nicht zu Schaden, wie ÖBB-Sprecher Daniel Pinka bestätigte. Der Personenverkehr war von dem Vorfall nicht betroffen.
Drei Waggons entgleist und umgekippt
Laut ÖBB ereignete sich der Unfall um 17.25 Uhr als sogenannte Flankenfahrt – die beiden Züge schrammten dabei seitlich aneinander. In der Folge entgleisten drei Güterwagen, die mit Pkw beladen waren, und kippten zum Teil um. Auf den Zügen waren zumindest teilweise E-Autos geladen. Es entwickelte sich ein Brand, mehrere Waggons und Autos standen in Flammen. Eine große Rauchsäule war zu sehen.
80 Feuerwehrleute im Einsatz
Elf Feuerwehren mit rund 80 Mitgliedern rückten zu den Löscharbeiten aus, berichtete Klaus Stebal vom Landeskommando. Im Einsatz standen unter anderem die Betriebsfeuerwehr des Flughafens Wien in Schwechat mit einem Flugfeldlöschfahrzeug sowie die Berufsfeuerwehr Wien. Auch die Polizei war mit acht Streifen samt einer Drohne vor Ort, ebenso die Rettung.
Der Brand konnte gelöscht werden, teilten die ÖBB am späten Abend mit. Die betroffenen Güterwagen seien gesichert worden. Die erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung des regulären Betriebsablaufs am Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering wurden eingeleitet. Ein Lokalaugenschein zur Schadenserhebung läuft. Die Ursache für die Kollision war zunächst unklar und ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Quelle: APA
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