Happisch-Haus: Hubschrauber bringt Trinkwasser zur Hütte

Eine Schutzhütte in Pfarrwerfen im Pongau musste in der vergangenen Woche den regulären Betrieb einstellen. Die Quelle, die das auf rund 1.900 Metern Seehöhe gelegene Happisch-Haus versorgt, ist aufgrund der anhaltenden Trockenheit versiegt, so der ORF.
Das Happisch-Haus in Pfarrwerfen kann derzeit nicht wie gewohnt betrieben werden. Die Wasserquelle, die die auf etwa 1.900 Metern Seehöhe gelegene Schutzhütte normalerweise mit Trinkwasser beliefert, ist wegen der anhaltenden Trockenheit versiegt.
Winterraum als Notunterkunft geöffnet
Per Hubschrauber wurden Trinkwasserflaschen und weiteres Material zur Hütte transportiert. Der Winterraum mit zehn Schlafplätzen dient nun als Notunterkunft. Zudem wird von Freiwilligen eine Trockentoilette eingerichtet. Laut Helmut Schwarzenberger, Landesgeschäftsführer der Naturfreunde, könne so zumindest ein eingeschränkter Betrieb aufrechterhalten werden.
Neues Versorgungskonzept in Planung
Die Versorgung per Hubschrauber sei keine dauerhafte Lösung, weshalb die Naturfreunde an einem neuen Konzept arbeiten. Geplant ist ein zusätzlicher Tank mit einem Fassungsvermögen von etwa 15.000 Litern, der neben dem bestehenden Regenwassertank errichtet werden soll. Eine Aufbereitungsanlage soll künftig ermöglichen, dass auch Regenwasser als Trinkwasser genutzt werden kann.
Die geschätzten Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Derzeit wird ermittelt, wie hoch der tatsächliche Finanzierungsbedarf ausfällt und welche Fördermöglichkeiten bestehen.
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