Happisch-Haus wegen Wassermangel gesperrt

Die zweithöchstgelegene Schutzhütte im Tennengebirge musste wegen Wassermangels geschlossen werden. Sowohl der Regenwasser- als auch der Trinkwassertank sind leer, die Quelle ist versiegt, so der ORF.
Das Happisch-Haus im Tennengebirge ist eine bedeutende Unterkunft für Alpinisten und wird als Selbstversorgerhütte ohne Personal betrieben. Die Hütte ist ausschließlich zu Fuß oder mit dem Hubschrauber erreichbar.
Nach wochenlanger Trockenheit sind die Wassertanks der Hütte leer. Die Quelle, die den Trinkwassertank speiste, ist versiegt. Seit Wochen hat es in der Region nicht ausreichend geregnet.
Sperre bis Ende August
Die Schutzhütte bleibt voraussichtlich bis Ende August geschlossen. Rund 400 Reservierungen für die kommenden vier Wochen mussten storniert werden.
Die Naturfreunde wollen zumindest den deutlich kleineren Winterraum der Hütte öffnen. Dafür soll kommende Woche Trinkwasser in Flaschen per Hubschrauber angeliefert werden.
Finanzielle Belastung und Zukunftspläne
Die Sperre stelle auch finanziell eine dramatische Belastung dar, so die Naturfreunde. Der Betrieb der Schutzhütte sei bereits jetzt kaum noch kostendeckend.
Für die Zukunft seien Lösungen für das Wasserproblem nötig, etwa ein größerer Regenwassertank mit Filtersystem und die Fassung einer weiteren Quelle. Die Kosten dafür werden auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Naturfreunde hoffen auf Zuschüsse der öffentlichen Hand.
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