Hartplastik-Sammlung wird ab 1. November eingestellt

Mona HopfingerMona Hopfinger
Mülltrennung: Kalenderblatt 1. November, Hartplastik, Sperrmüll, Gelber Sack, Restmüll, Styropor
© Mit KI (Gemini) generiert

Das Wertstoffsammelzentrum beendet die kostenlose Sammlung von Hartplastik. Grund sind hohe Entsorgungskosten und zahlreiche Fehlwürfe. Künftig muss Hartplastik über den Gelben Sack, den Restmüll oder als Sperrmüll entsorgt werden.

Ab 1. November entfällt die kostenlose Abgabe von Hartplastik im Wertstoffsammelzentrum. Der entsprechende Container wird entfernt. Die Entscheidung begründet die Gemeinde mit geringer Marktnachfrage nach gemischtem Recycling-Hartplastik, hohen Entsorgungskosten als Sperrmüll sowie zahlreichen Fehlwürfen, die zusätzliche Sortierkosten verursachen.

Die Kosten hätten den Nutzen längst um ein Vielfaches überstiegen und würden letztlich von jedem Haushalt getragen, heißt es in der Mitteilung.

So wird Hartplastik künftig entsorgt

Hartplastik-Verpackungen gehören in den Gelben Sack. Kleinere Teile ohne Verpackungsfunktion sind über den Restmüll zu entsorgen. Größere Gegenstände, die weder in den Gelben Sack noch in die Restmülltonne passen, müssen kostenpflichtig als Sperrmüll abgegeben werden.

Neue Regelungen für Styropor

Styropor-Verpackungen und Styropor-Schnipsel als Füllmaterial kommen in den Gelben Sack. Styropor-Platten und Abschnitte vom Bau können in Haushaltsmengen als Styropor abgegeben werden. Bei größeren Bauvorhaben muss die ausführende Baufirma die Entsorgung übernehmen.

Styropor-Platten, XPS und KMF werden wegen hoher Entsorgungskosten nur in Haushaltsmengen und völlig trockenem Zustand angenommen. Nasse Fraktionen und Gewerbemüll sind ausgeschlossen. Bei Umbauarbeiten muss der beauftragte Gewerbebetrieb die anfallenden Reststoffe mitnehmen und entsorgen.

Quelle: https://st-margareten-rosental.gv.at/unser-st-margareten/neuigkeiten/neuigkeiten-detail/neues-aus-dem-wertstoffsammelzentrum

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