Hasenpest breitet sich aus – Warnung vor Wildtierkontakt

Mona HopfingerMona Hopfinger
Tularämie: Hase und Maus im Wald, Warnsymbol, Schutzhandschuhe, Maske und Kochtopf
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Tularämie, auch Hasenpest genannt, tritt vermehrt auf. Die hochansteckende Wildkrankheit wird durch ein Bakterium ausgelöst und kann auf Menschen übertragen werden. Behörden warnen vor ungeschütztem Kontakt mit Wildtieren.

Aufgrund eines vermehrten Auftretens der Tularämie warnen Behörden vor der übertragbaren Wildkrankheit. Die auch als Hasenpest bekannte Infektionskrankheit wird durch das Bakterium Francisella tularensis verursacht, das in Feldhasen, Feldmäusen und anderen kleinen Wildtieren vorkommt.

Übertragungswege und Risikogruppen

Die Ansteckung kann über direkten Tierkontakt erfolgen. Auch kontaminierter Staub, Erde, Wasser und Zecken können die Krankheit übertragen. Besonders gefährdet sind Personen, die mit Wildtieren arbeiten oder diese verarbeiten.

Schutzmaßnahmen empfohlen

Bei der Arbeit mit Staub, Heu und Wildtieren sollten Einweghandschuhe und Mundschutz getragen werden, insbesondere beim Abbalgen. Kranke oder verendete Tiere dürfen nicht ungeschützt berührt werden, das Abbalgen ist in solchen Fällen zu unterlassen.

Hände, Messer und Arbeitsflächen müssen gründlich gereinigt werden. Wildbret sollte vollständig durchgegart werden. Zudem wird empfohlen, Zeckenstichen vorzubeugen.

Symptome und Behandlung

Mögliche Symptome der Hasenpest sind Fieber und Schüttelfrost, grippeähnliche Beschwerden, geschwollene Lymphknoten sowie Hautveränderungen an Verletzungen oder Kontaktstellen.

Treten innerhalb von drei bis fünf Tagen nach Wildkontakt Beschwerden auf, sollte rasch eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Dabei ist es wichtig, den Kontakt zu Wildtieren zu erwähnen.

Quelle: https://www.edtbeilambach.at/Information_vermehrtes_Auftreten_von_Hasenpest_Tularaemie_

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