Hasenpest: Wie man sich vor Tularämie schützt

Die Tularämie, auch Hasenpest genannt, wird durch Bakterien ausgelöst und kann von Wildtieren auf Menschen übertragen werden.
Das Bakterium Francisella tularensis verursacht die Hasenpest, eine bakterielle Infektionskrankheit. Betroffen sind vor allem Feldhasen, Feldmäuse und weitere kleine Wildtiere.
Menschen können sich auf verschiedenen Wegen anstecken: durch unmittelbaren Kontakt mit erkrankten Tieren, über verseuchten Staub, Erde oder Wasser sowie durch Zeckenstiche.
Schutzmaßnahmen für den Umgang mit Wildtieren
Wer mit Wildtieren, Heu oder möglicherweise kontaminiertem Staub arbeitet, sollte Einweghandschuhe und Mundschutz tragen. Dies gilt insbesondere beim Abbalgen. Kranke oder tote Wildtiere dürfen nicht ohne Schutz angefasst werden, das Abbalgen sollte man in solchen Fällen unterlassen.
Nach dem Kontakt mit Wildtieren müssen Hände, Messer und Arbeitsflächen gründlich gereinigt werden. Wildfleisch muss vollständig durchgegart werden, roher Verzehr ist zu vermeiden. Gegen Zeckenstiche helfen geeignete Schutzmaßnahmen.
Symptome und ärztliche Behandlung
Zu den möglichen Krankheitszeichen zählen Fieber und Schüttelfrost, grippeähnliche Beschwerden, geschwollene Lymphknoten sowie Hautveränderungen oder Entzündungen an Verletzungen beziehungsweise Kontaktstellen.
Wer innerhalb von drei bis fünf Tagen nach Kontakt mit Wildtieren Beschwerden entwickelt, sollte rasch eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und auf den Tierkontakt hinweisen.
Quelle: https://www.wartberg.at/Hasenpest_So_schuetzen_Sie_sich
Worüber spricht Wartberg an der Krems?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.