HCI verliert in Linz nach frühem 0:3-Rückstand

Mona HopfingerMona Hopfinger
Eishockeyspieler mit Puck im Zweikampf auf dem Eis in der Stadthalle Graz
© hcinnsbruck.at

Die Innsbrucker Haie unterliegen den Steinbach Black Wings Linz auswärts mit 2:4. Drei Gegentreffer in den ersten acht Minuten brachten das ersatzgeschwächte Team von Coach Ryan Kinasewich in eine Lage, aus der es sich nicht mehr befreien konnte.

Ersatzgeschwächt musste der HCI in Linz antreten. Neben dem verletzten Thomas Mader fehlten Lorenz Klingler, Jakob Brandner, Brett Davis, Elias Stöffler und Noah Kerber krankheitsbedingt. Trainer Ryan Kinasewich musste auf sechs Spieler verzichten.

Zwar hatte Kevin Macierzynski in der zweiten Minute bei einem Zwei-gegen-eins die erste Gelegenheit für die Gäste, doch danach übernahmen die Hausherren das Kommando. Die Haie leisteten dabei unfreiwillige Schützenhilfe: Zweimal fingen die Linzer Pässe im Drittel der Tiroler ab, Stefan Gaffal und Brady Shaw nutzten die Fehler eiskalt – beide Tore fielen in der dritten Minute.

Nach knapp acht Minuten war es bereits 3:0. Oskar Maier brach nach langem Pass links durch und traf durch die Beine von Sam Harvey. Die Black Wings dominierten, Maier traf noch die Stange. Offensiv boten die Haie im ersten Drittel wenig, eine gute Powerplay-Chance in der sechsten Minute blieb die einzige nennenswerte Gelegenheit.

Comeback im Mitteldrittel

Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Tiroler kamen deutlich besser aus der Kabine und kämpften sich zurück. Philipp Lindner scheiterte in Überzahl knapp an der Latte (24.), zwei Minuten später war es dann soweit: Michael Kernberger reagierte nach einem Schuss von Rappold am schnellsten und verkürzte auf 3:1.

Nur 60 Sekunden später der nächste Treffer: Nikita Scherbak überraschte Linz-Goalie Reder aus spitzem Winkel – 3:2. Das Momentum war nun klar auf Seiten des HCI, der im gesamten Mitteldrittel mehr vom Spiel hatte. Der Ausgleich schien näher als das vierte Tor der Hausherren.

Powerplay-Chancen ungenützt

Im Schlussdrittel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In den letzten zehn Minuten erhielten die Haie zwei Powerplays, konnten diese aber nicht verwerten. Auch in der Schlussoffensive bei sechs gegen fünf Feldspielern fehlte das nötige Glück im Abschluss.

In der letzten Spielminute machte Shawn St-Amant mit dem Empty-Net-Treffer zum 4:2 alles klar. Die Entscheidung fiel ins leere Tor.

Quelle: https://www.hcinnsbruck.at/news/fehlstart-kostet-das-match

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