Herbstmüdigkeit: Warum wir uns jetzt schlapper fühlen

Pia ProdingerPia Prodinger
Herbstwald mit Sonnenstrahlen und Nebel, Gesundheits-Tipp September
© stuhlfelden.salzburg.at

Mit dem Herbstbeginn verändert sich der Hormonhaushalt des Körpers. Weniger Sonnenlicht führt zu geringerer Serotoninproduktion, während gleichzeitig mehr Melatonin ausgeschüttet wird. Das Ergebnis: Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Der Übergang in die kühlere Jahreszeit bringt nicht nur fallende Blätter, sondern auch spürbare Veränderungen im Körper mit sich. Weniger Sonnenstunden bedeuten, dass der Organismus weniger Serotonin bildet, das sogenannte Glückshormon. Parallel dazu produziert der Körper mehr vom Schlafhormon Melatonin, was zu verstärkter Müdigkeit und Schlappheit führt.

Das Immunsystem muss sich ebenfalls auf die veränderten Bedingungen einstellen – kühlere Temperaturen und weniger Tageslicht fordern ihren Tribut. Um fit durch den Herbst zu kommen, empfehlen sich regelmässige Bewegung im Freien, ausreichend Sonnenlicht, eine vitaminreiche Ernährung sowie ein gleichmässiger Schlaf-Wach-Rhythmus.

Vitamin D als Schlüsselfaktor

Besonders wichtig ist die Versorgung mit Vitamin D. Dieses reguliert den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel, was für starke Knochen sorgt. Zudem unterstützt es das Immunsystem und ist entscheidend für die Zellfunktion sowie die Stimmungslage.

In natürlichen Lebensmitteln kommt Vitamin D nur in geringen Mengen vor. Gute Quellen sind fettreiche Fische wie Lachs, Hering oder Makrele, weiters Eigelb und bestimmte Speisepilze. Der Grossteil des Bedarfs – etwa 80 bis 90 Prozent – wird jedoch über die Haut durch Sonnenlicht gebildet.

Experten raten, die Mittagsonne zu nutzen und Gesicht und Hände für rund 20 Minuten dem Licht auszusetzen. Wer eine Supplementierung in Erwägung zieht, sollte vorab den Vitamin-D-Spiegel im Blut ärztlich überprüfen lassen.

Quelle: https://www.stuhlfelden.salzburg.at/Gesundheitstipp_September

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