Hipp-Rückruf: Ermittlungen stehen vor Abschluss

Mona HopfingerMona Hopfinger
Untersuchung von 6 Gläsern mit Totenkopf-Symbol und Lupe in Österreich
© Mit KI (Gemini) generiert

Sobald der Abschlussbericht fertiggestellt ist, wird über eine mögliche Anklage entschieden, so der ORF.

Der 39-jährige ehemalige Mitarbeiter von Hipp befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Festnahme erfolgte am 2. Mai in Salzburg.

Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, insgesamt sechs Babygläser mit Rattengift versetzt zu haben – jeweils zwei in Österreich, Tschechien und der Slowakei. Das zweite Glas, das in einer Spar-Filiale in Eisenstadt verkauft worden sein soll, konnte bislang nicht aufgefunden werden.

Dosis nicht lebensgefährlich

In dem im Burgenland sichergestellten Glas wurden 15 Mikrogramm Rattengift nachgewiesen. Laut einem Gutachten wäre die Dosis beim Verzehr zwar nicht lebensgefährlich gewesen, hätte aber gesundheitliche Folgen nach sich gezogen.

In der Wohnung des Verdächtigen wurde Rattengift sichergestellt. Laut Staatsanwaltschaft ist dieses in Konzentration und Verhältnis mit jenem vergleichbar, das im Babyglas gefunden wurde. Ein eindeutiger Beweis, dass es sich um dasselbe Gift handelt, sei dies jedoch nicht.

Der gebürtige Slowake bestreitet nach wie vor jede Beteiligung an der Tat. Lediglich die Urkundenfälschung – er hatte Gehaltszettel für einen Kredit gefälscht – räumt er ein.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3373944/

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