Historama Ferlach: ORF zeigt größtes Verkehrsmuseum

Mona HopfingerMona Hopfinger
Historische Fahrzeuge: Oldtimer-Bus, Oldtimer-Auto, Dampflok und Boot vor einer Ausstellungsfassade
© Mit KI (Gemini) generiert

Das Fahrzeugmuseum Historama in Ferlach steht im Mittelpunkt einer neuen ORF-Dokumentation. Der Film beleuchtet die Arbeit des engagierten Teams und die Geschichte des größten privaten Verkehrsmuseums Österreichs.

Am Sonntag, dem 16. August 2026, um 16.30 Uhr zeigt ORF 2 die Dokumentation „Erlebnis Österreich: Neues Leben für alte Technik – Verkehrsnostalgie vom Feinsten“. Die Produktion aus dem Landesstudio Kärnten widmet sich dem Fahrzeugmuseum Historama in Ferlach und erzählt, wie aus einer privaten Initiative ein bedeutender Ort der österreichischen Technikgeschichte wurde.

Von 19 Autos zum größten privaten Verkehrsmuseum

Vor 33 Jahren gründete eine Gruppe von Technikliebhabern in einer ehemaligen Industriehalle in Ferlach das Museum. Damals startete die Sammlung mit 19 teilweise fahrtüchtigen und restaurierten Autos. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Historama zum größten privaten Verkehrsmuseum des Landes.

Heute präsentiert das Museum auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern rund 440 Fahrzeuge. Die Sammlung umfasst das älteste Kärntner Auto, historische Busse und Einsatzfahrzeuge sowie das erste Kärntner Fluggerät der Familie Khevenhüller. Technische Exponate und Dokumente veranschaulichen die Entwicklung von Verkehr und Mobilität über mehr als ein Jahrhundert.

Über 100 Ehrenamtliche halten Technikgeschichte am Leben

Der Verein konzentriert sich nicht nur auf das Sammeln historischer Technik. Mehr als 100 ehrenamtliche Mitglieder kümmern sich um Restaurierung, Wartung und Betrieb der Exponate und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt des technischen Kulturerbes.

Auf der eigenen Eisenbahnstrecke im Rosental fahren Nostalgiezüge mit historischen Lokomotiven. In den Sommermonaten kommen am Wörthersee auch Nostalgieschifffahrt und Seetramway dazu.

„Regionale Geschichte mit überregionaler Bedeutung“

Landesdirektorin Karin Bernhard betont die Bedeutung der Produktion: „Der Film ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des Historama und macht sichtbar, wie aus Begeisterung, Ausdauer und Gemeinschaftssinn über Jahrzehnte etwas Einzigartiges entstanden ist.“ Sie hebt hervor, dass solche Produktionen ein wichtiger Teil des öffentlich-rechtlichen Auftrags seien und das vielfältige Leben in Kärnten für ein breites Publikum erlebbar machten.

Die Dokumentation erzählt, wie durch das Engagement zahlreicher Menschen ein bedeutendes Stück österreichischer Verkehrs- und Kulturgeschichte bewahrt und für kommende Generationen erlebbar gemacht wird.

Quelle: OTS

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