Hitzewelle: Klagenfurt warnt vor Gefahren für Tiere

Die anhaltend hohen Temperaturen im August stellen eine Belastung für Menschen, Tiere und die Umwelt dar. Die Stadt Klagenfurt ruft zu erhöhter Vorsicht auf – besonders bei Haustieren im Auto und beim Thema Waldbrand.
Auch im August setzt sich die Hitzewelle nach den Rekordtemperaturen im Juli fort. Die extremen Werte belasten nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und die Natur erheblich. Die Stadt Klagenfurt erinnert deshalb an wichtige Verhaltensregeln, um Gesundheitsrisiken und Waldbrände zu verhindern.
Besonders dramatisch sind die Folgen für Tiere, die in Fahrzeugen zurückgelassen werden. In den Sommermonaten häufen sich tragische Fälle von eingesperrten Tieren in Autos. Schon wenige Minuten können über Leben und Tod entscheiden.
Bürgermeister Christian Scheider appelliert eindringlich: „Als Tierschutzreferent ist es mir ein großes Anliegen, vor allem angesichts der aktuellen Hitzewelle auf die Gefahren der hohen Temperaturen aufmerksam zu machen. Ich appelliere an alle, die Haustiere haben und diese im Sommer im Auto mitnehmen: Bitte lasst eure Tiere bei dieser Hitze unter keinen Umständen alleine darin zurück! Wer so ein Szenario mitbekommen sollte, wird gebeten, umgehend einzuschreiten oder mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.“
Waldbrandgefahr steigt
Die Trockenheit und die hohen Temperaturen erhöhen auch die Waldbrandgefahr massiv. In Klagenfurt ist offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe verboten, ebenso das Grillen in diesen Bereichen. Auch das Wegwerfen brennender oder glimmender Gegenstände wie Zigaretten oder Zündhölzer ist untersagt.
Bei Rauch oder Feuer soll sofort der Notruf 122 gewählt werden. Die Waldbrandverordnung gilt weiterhin in Klagenfurt und ist auf der Website der Stadt abrufbar.
Risikogruppen besonders gefährdet
Bestimmte Personengruppen leiden besonders unter den negativen Auswirkungen der Hitze. Dazu zählen ältere und chronisch kranke Menschen, beeinträchtigte Personen, Schwangere, Babys und Kleinkinder. Auch Personen, die im Freien arbeiten oder körperlich aktiv sind, sowie Obdachlose, sozial benachteiligte oder alleinlebende Menschen gehören zu den Risikogruppen.
Die Stadt empfiehlt folgende Verhaltensregeln:
- Wohnräume kühl halten durch Lüften morgens und abends sowie Verdunkeln der Fenster
- Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden oder einschränken
- Haut und Körper vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützen
- Regelmäßig und ausreichend trinken
- Auf sich selbst und Mitmenschen achten
Weitere Informationen, Checklisten und Verhaltenstipps hat die Stadt Klagenfurt auf einer eigenen Hitzeschutz-Seite zusammengestellt.
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