Hochmair: „Für Familienleben nicht gemacht“

Philipp Hochmair (52) hat kein Bedürfnis nach einem klassischen Familienleben. Der „Jedermann“-Darsteller bei den Salzburger Festspielen sieht seine Band und Kollegen als Familie an.
Der österreichische Schauspieler Philipp Hochmair verspürt nach eigenen Angaben keine Sehnsucht nach einer Familie. „Ich musste feststellen, dass ich für ein klassisches Familienleben nicht gemacht bin“, erklärte der 52-Jährige gegenüber der Zeitschrift „Gala“ mit Blick auf seine Liebesbeziehungen.
In dieser Hinsicht unterscheide er sich von seinem Bruder, der als Arzt verheiratet ist und drei Kinder hat. „Ich möchte nicht mit ihm tauschen, in seinem Leben wäre ich heillos verloren. Meine Band, meine Kollegen - das ist für mich Familie“, so Hochmair.
Rolle fordert körperlich stark
Derzeit verkörpert Hochmair den „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Die Rolle verlange ihm körperlich viel ab, da er fast zwei Stunden durchgehend auf der Bühne stehe und die Verse von Hugo von Hofmannsthal spreche, berichtete der Schauspieler. „Ich verbrauche so viele Kalorien, dass ich danach sofort erst mal essen muss.“
Am 21. Oktober wird Hochmair in der Elbphilharmonie Hamburg gemeinsam mit seiner Band Die Elektrohand Gottes das Sprechkonzert „Jedermann Reloaded“ präsentieren.
Einem breiten Publikum ist Hochmair auch aus Film- und Fernsehproduktionen wie „Der Wien-Krimi: Blind ermittelt“ und „Die Wannseekonferenz“ bekannt.
Quelle: dpa
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