Hochschule Burgenland startete Sommerkolleg in Montenegro

25 Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen der Hochschule Burgenland absolvierten erstmals ein Sommerkolleg in Bar, Montenegro. Eine Woche lang standen Sprachunterricht, Vorträge und Exkursionen auf dem Programm.
Die Hochschule Burgenland hat heuer erstmals ein Sommerkolleg in Bar, Montenegro, organisiert. 25 Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen nutzten die Gelegenheit, den EU-Beitrittskandidaten kennenzulernen. Kultur, Wirtschaft und Sprache bildeten die Schwerpunkte der einwöchigen Summer School.
Der Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen besteht seit 33 Jahren und konzentriert sich auf Zentral- und Osteuropa. Mit dem Sommerkolleg in Montenegro erweiterten die Verantwortlichen den Radius für akademischen und wirtschaftlichen Austausch. Von beiden Seiten wurde das erste Kennenlernen wertgeschätzt, eine Fortsetzung der Kooperation ist geplant.
Sprachkurse und Exkursionen
Studiengangsleiterin Tonka Semmler-Matošić erklärte, dass die Hochschule ihren Studierenden traditionell ermögliche, in den Sommermonaten intensive sprachliche, kulturelle und akademische Erfahrungen im Ausland zu sammeln und dabei auch die Wirtschaft anderer Länder kennenzulernen.
Das Programm in Bar umfasste Sprachunterricht in Kroatisch und Russisch, Vorträge mit regionalem Bezug sowie einen Crashkurs in Montenegrinisch. Zudem gab es Austausch zu Kultur und Wirtschaft Montenegros. Exkursionen führten die Gruppe nach Cetinje, der historischen Hauptstadt Montenegros, und in den Berg- und Nationalpark Lovćen. Die Studierenden besuchten auch das Europäische Haus und das Business Center der Hafenstadt Bar.
Student Elias Brodhagen zeigte sich zufrieden: „Das Sommerkolleg in Bar hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut fand ich die abwechslungsreichen Aktivitäten, die freundliche Atmosphäre und dass ich meine Sprachkenntnisse verbessern konnte. Außerdem war die Lage am Meer sehr schön und hat den Aufenthalt noch angenehmer gemacht“, so der Student.
Alternative für Berufstätige
Ein Großteil der Studierenden an der Hochschule Burgenland ist berufstätig. Wer sich für das Sommerkolleg keinen Urlaub nehmen konnte, erhielt die Möglichkeit unter dem Titel „Internationalisation at home“ Erfahrungen zu sammeln. Dabei standen neben interkulturellen Workshops auch Exkursionen am Programm. Die Sommerkurse sind Teil des internationalen Studiums.
Für den Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen und einige andere Studiengänge der Hochschule Burgenland sind noch Restplätze für einen Studienstart im September verfügbar.
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