Hochschullehrgang zu Extremismus-Prävention gestartet

In Stadtschlaining begann Ende Oktober ein Hochschullehrgang zur Prävention von Gewalt und gewaltbereitem Extremismus. Die Private Pädagogische Hochschule Burgenland bietet die Weiterbildung gemeinsam mit Südwind, dem Austrian Centre for Peace und dem Sozialministerium an.
Von 29. bis 31. Oktober 2026 fand auf der Friedensburg Schlaining das erste Modul des Hochschullehrgangs „Prävention von Gewalt und gewaltbereitem Extremismus in der Bildungs- und Jugendarbeit“ statt. Träger ist die Private Pädagogische Hochschule Burgenland, die dabei mit Südwind, dem Austrian Centre for Peace (ACP) und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zusammenarbeitet.
Rechtsextremismus und Radikalisierung im Fokus
Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Fachkräfte aus Bildung und Jugendarbeit beschäftigten sich im ersten Modul mit Rechtsextremismus – seinen Ursachen, historischen Wurzeln und heutigen Formen. Auch Grundlagen zu Radikalisierung, Polarisierung und extremistischen Dynamiken wurden behandelt.
Der Lehrgang soll die berufliche Handlungskompetenz der Teilnehmenden stärken. Sie sollen lernen, Gewalt und extremistischen Tendenzen im pädagogischen Alltag wirksam zu begegnen und ein respektvolles, inklusives und gewaltfreies Miteinander zu fördern.
Drei Tage Lernen und Austausch
Die Friedensburg Schlaining bot den Rahmen für drei Tage mit Vorträgen, Workshops und Vernetzung. Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit zur persönlichen Reflexion und zum Austausch über Erfahrungen aus der eigenen Praxis.
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