Hödlmayr baut Führungsstruktur um

Der Fahrzeuglogistik-Experte Hödlmayr International aus Schwertberg richtet seine Führungsstruktur neu aus.
Robert Horvath hat seine Tätigkeit als Finanzchef und Geschäftsführungsmitglied der Hödlmayr International GmbH mit Ende September beendet. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Horvath habe die Entwicklung des Fahrzeuglogistik-Unternehmens über viele Jahre mitgeprägt, heißt es in einer Aussendung.
Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Hödlmayr dankte dem scheidenden CFO für dessen Einsatz. „Robert Horvath hat die Hödlmayr International Gruppe über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet. Für seine Loyalität, sein Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken wir uns von Herzen“, wird der Aufsichtsratsvorsitzende zitiert.
Aufgaben werden neu verteilt
Die bisherigen Verantwortungsbereiche von Horvath werden künftig innerhalb der bestehenden Führungsstruktur neu zugeordnet. Das Unternehmen setzt damit auf eine breitere Verteilung von Verantwortung und eine engere Kooperation zwischen Geschäftsführung, Corporate Leadership Team und den Fachbereichen.
Die Neuausrichtung ist Teil einer langfristigen Strategie. Hödlmayr will sich damit auf künftige Marktanforderungen vorbereiten. Im Fokus stehen Digitalisierung, nachhaltige Mobilitätslösungen, der Ausbau des Schienengeschäfts sowie die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Familienunternehmen denkt in Generationen
CEO Johannes Alexander Hödlmayr betonte die langfristige Ausrichtung des Familienunternehmens. „Wer langfristig erfolgreich sein will, muss Bewährtes bewahren und gleichzeitig den Mut haben, neue Wege zu gehen. Als Familienunternehmen denkt Hödlmayr nicht in Quartalen, sondern in Generationen“, so der Unternehmenschef.
Die Branche befinde sich in einem tiefgreifenden Wandel, dem man mit Zuversicht begegne. „Hödlmayr war immer dann besonders stark, wenn Menschen Verantwortung übernommen, zusammengearbeitet und neue Wege beschritten haben. An dieser Haltung werden wir auch in Zukunft festhalten“, erklärte Johannes Alexander Hödlmayr.
Mit der stärkeren Einbindung des Corporate Leadership Teams will das Unternehmen Chancen schneller nutzen und Innovationen vorantreiben. Die bestehenden Verantwortlichkeiten und Strukturen bleiben laut Aussendung klar und verlässlich.
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