Holzstraßenkirchtag auf der Flattnitz feiert 30. Jubiläum

Der 30. Holzstraßenkirchtag auf der Flattnitz wurde am Samstag von Landeshauptmann Daniel Fellner und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber eröffnet. Das zweitägige Fest steht im Zeichen regionaler Wertschöpfung und länderübergreifender Zusammenarbeit.
Unter dem Motto „Tradition trifft drei Bundesländer“ findet am Wochenende der 30. Holzstraßenkirchtag auf der Flattnitz statt. Die Veranstaltung zeigt, wie moderner ländlicher Raum heute funktioniert. Für Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner ist das Jubiläum ein Paradebeispiel für Solidarität von Forstwirtschaft, regionaler Bevölkerung und gelebte nachhaltige Regionalentwicklung über geografische Grenzen hinweg.
In Berggebieten sei Holz keine Nostalgie, sondern das wirtschaftliche Standbein der Familienbetriebe, betonte Fellner beim offiziellen Festakt. Durch die Verbindung von Tradition und zukunftsfähigen Technologien generieren Forstwirtschaft und Handwerk eine Wertschöpfung, die direkt vor Ort bleibt. Verbunden mit dem Holzstraßenkirchtag werde die gesamte Gesellschaft eingebunden und könne erleben, wie Wald und seine gesetzlich vorgeschriebene Bewirtschaftung für Einkommen sorgen.
Das große Fest sei zudem ein weiterer Baustein, um als Begegnungsraum die Gesellschaft zusammenzuhalten. Was vor drei Jahrzehnten als Initiative zur Selbsthilfe gestartet sei, liefere heute Antworten auf moderne wirtschaftliche Fragen. „Die Holzstraße sichert Arbeitsplätze, fördert Innovationen und hält das Geld in den Tälern“, so der Landeshauptmann. Er dankte allen, die den Holzstraßenkirchtag zu dem gemacht haben, was er heute ist: örtliche Betriebe, Aussteller, Handwerker und die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Forst- und Holzwirtschaft als unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber hob die Bedeutung des Waldes und des Rohstoffs Holz hervor. Seit mittlerweile 30 Jahren werden beim Holzstraßenkirchtag Brauchtum, Handwerk und gelebte Tradition gepflegt. Gerade in Kärnten, wo mehr als 60 Prozent der Landesfläche bewaldet sind, ist die Forst- und Holzwirtschaft ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor. Hinter jedem Stück Holz stehen Menschen, die mit großem Fachwissen, Verantwortung und Engagement die Wälder bewirtschaften und damit die Grundlage für viele Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung schaffen.
Besonders hob Gruber die diesjährige länderübergreifende Zusammenarbeit hervor. Der Wald kenne keine Landesgrenzen. Gerade heuer beim Dreiländerfest zeige sich eindrucksvoll, welches Potenzial entsteht, wenn Kärnten, Salzburg und die Steiermark gemeinsam an einem Strang ziehen. Diese Zusammenarbeit stärke nicht nur die Forst- und Holzwirtschaft, sondern auch den Zusammenhalt der Regionen. So entsteht aus einem traditionsreichen Fest weit mehr als eine Veranstaltung – es entsteht ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Regionalität und eine gemeinsame Zukunft.
140 Aussteller und vielfältiges Programm
Dass Kärnten, die Steiermark und Salzburg auf der Flattnitz gemeinsam feiern und arbeiten, sei für Fellner ein klares Signal für ein modernes, kooperatives Land. Erfolg funktioniere im Team. Die gelebte Solidarität zwischen den Bundesländern mache krisenfest und sei ein Bekenntnis zum ländlichen Raum.
Neben forstlichen Fachhighlights wie den Waldarbeitsmeisterschaften veranschaulichen 140 Ausstellerinnen und Aussteller die Wirtschaftskraft der Holz- und Forstwirtschaft. Frühschoppen, Trachtenmodenschau, ein Krämermarkt und ein Familienfest runden die zweitägige Leistungsschau ab.
Quelle: https://ktnvp.at/2026/07/11/zukunftsichern-regionales-kraftpaket-holzstrassenkirchtag-feiert-30er
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