HSG Holding Graz besiegt Bregenz Handball mit 35:32

Mona HopfingerMona Hopfinger
Handballteam mit Kindern feiert Sieg in Graz
© hsggraz.at

Die HSG Holding Graz hat sich in der MEHRLEBEN HLA Meisterliga gegen Bregenz Handball durchgesetzt. Die Grazer gewannen im Raiffeisen Sportpark mit 35:32, wobei eine starke erste Halbzeit den Ausschlag gab.

Matic Kotar brachte die Hausherren nach knapp zwei Minuten vom Kreis in Führung und erhöhte gleich auf 3:1. Die Gäste aus Bregenz hielten zunächst mit und verkürzten in der 10. Minute auf 5:4. Danach übernahm Graz das Kommando.

Über 8:4 in der 12. Minute zogen die Grazer davon. Ein 8:1-Lauf von 8:5 auf 16:6 in der 22. Minute baute den Vorsprung weiter aus. Dahinter stand eine kompakte Abwehr mit einem starken Adin Jasarevic im Tor. Bregenz reagierte nach 17 Minuten mit einem Torhüterwechsel, konnte den Lauf der Grazer aber nicht stoppen. Igor Zabic traf in der 24. Minute zum 17:6, der höchsten Führung des Abends. Bis zur Pause kamen die Gäste noch auf 18:11 heran.

Bregenz kämpft sich heran

Nach dem Seitenwechsel trat Bregenz deutlich verbessert auf. Vor allem Mindaugas Dumcius mit zwölf Treffern und Mladen Ujdur waren kaum zu stoppen. Die HSG hielt den Vorsprung trotzdem lange konstant, Nemanja Belos stellte in der 41. Minute auf 25:17.

Nach dem 28:20 durch Jurij Jensterle in der 45. Minute folgte eine Phase ohne eigenen Treffer. Bregenz verkürzte auf 28:23 und in der 54. Minute sogar auf 30:26. Jetzt wurde es spannend im Raiffeisen Sportpark.

Die Grazer behielten aber die Nerven. Lukas Schweighofer verwandelte vom Siebenmeterpunkt, Nemanja Belos und Igor Zabic legten nach. Dazu hielt David Weinhappl in der Schlussphase mehrfach stark. In der 58. Minute stand es 34:28, damit war die Partie entschieden. Am Ende jubelte die HSG Holding Graz über einen 35:32-Heimsieg.

Stimmen zum Spiel

„Ich bin sehr stolz auf unsere Leistung. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir ein richtig starkes Spiel gezeigt. Bregenz hat es in der zweiten Hälfte noch einmal spannend gemacht, aber am Ende feiern wir einen ganz wichtigen Heimsieg“, sagte Adin Jasarevic von der HSG Holding Graz.

Jonas Bergmayer von Bregenz Handball zeigte sich enttäuscht: „Es ist bitter, dass wir so schlecht in die erste Halbzeit gestartet sind. Dafür gibt es keine Ausreden. In der zweiten Hälfte haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und das Spiel noch einmal spannend gemacht, damit bin ich zufrieden. Insgesamt haben wir uns heute aber mehr erwartet, da wäre mehr drinnen gewesen. Jetzt heißt es weiterarbeiten.“

Bereits am Mittwoch, 7. Oktober, um 19.30 Uhr empfängt die HSG Holding Graz den HC Fivers WAT Margareten im Raiffeisen Sportpark.

Quelle: https://hsggraz.at/2026/10/04/11910

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