HTL St. Pölten holt Platz 2 und 3 bei Coding Contest

Schüler der HTL St. Pölten haben beim Cloudflight Coding Contest am 23. Oktober 2026 international für Aufsehen gesorgt. Im Classic-Bewerb erreichten zwei Teams die Weltranglistenplätze 2 und 3, im Data/AI-Bewerb gelang die österreichweit beste Leistung.
Beim Cloudflight Coding Contest (CCC) am 23. Oktober 2026 haben Informatik-Schüler der HTL St. Pölten herausragende Ergebnisse erzielt. Das Team „404 Brain Not Found (erased by claude)“ mit Yehor Hliebov, David Harrer und Artem Melnyk sicherte sich im Classic-Bewerb weltweit Rang 2 und erzielte im Data/AI-Bewerb die höchste Punktzahl in Österreich. Zudem gewann das Trio alle drei Bewerbe am Standort St. Pölten.
Den dritten Platz weltweit im Classic-Bewerb belegten Heorhii Shoilytsia und Oleksii Shovkoplias als Team „Babidjons Classic“. Die beiden gewannen zudem als „Babidjons“ den School-Bewerb in Linz.
Mehrfachsiege an verschiedenen Standorten
Der Wettbewerb zählt zu den größten Programmierwettbewerben weltweit und verzeichnete diesmal rund 6.850 Teilnahmen an 32 Standorten und online. Teilnehmende müssen in mehreren Levels zunehmend schwierige Aufgaben lösen – wer allein oder im Team in kürzester Zeit das höchste Level erreicht, gewinnt.
Ausgetragen wird der Contest in drei Formaten: School ausschließlich für Schüler, Classic und Data/AI als offene Bewerbe, in denen Schüler gegen Studierende und Berufsprogrammierer antreten. Im Data/AI-Bewerb stehen Data Science und künstliche Intelligenz im Fokus.
Um direkte Duelle untereinander zu vermeiden, traten die HTL-Teams an unterschiedlichen Orten an. Das Team „Amstetten67“ mit Tymur Krietov, Tymofii Sharhorodskyi und Mykhailo Koval gewann den School-Bewerb in Amstetten. Krietov und Sharhorodskyi siegten dort als „Mad Scientists“ zusätzlich im Classic-Bewerb.
Verzicht auf KI als bewusste Entscheidung
Die Teams „Babidjons AI“ und „Mad Scientists“ gewannen außerdem die Data/AI-Bewerbe in Linz beziehungsweise Amstetten.
Das Team „DominikDarioStrokeIt“ mit Moritz Anderl, Tim Höller, Dominik Dario Stokic, Armin Stummer und Leander Wanek verzichtete bewusst auf GenAI und Suchmaschinen und stellte die Herausforderung über eine mögliche Top-Platzierung.
Das Team Informatik gratulierte allen Teilnehmenden zu ihren Erfolgen.


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