HTL St. Pölten trainiert KI-Modelle auf eigenem Server

Mathias FischerMathias Fischer
Jugendliche lernen Programmieren mit virtuellen Welten und Minecraft-Blöcken am Laptop
© htlstp.ac.at

Die Informatik-Abteilung der HTL St. Pölten setzt auf eigene Infrastruktur: Schülerinnen und Schüler trainieren dort KI-Modelle und passen sie für eigene Projekte an – bis zu 20-mal schneller als auf einem Laptop.

An der HTL St. Pölten nutzen Schülerinnen und Schüler künstliche Intelligenz nicht nur, sondern entwickeln sie selbst weiter. Die Informatik-Abteilung betreibt dafür einen eigenen KI-Server, auf dem etwa Modelle für Robotikwettbewerbe trainiert oder bestehende Systeme für spezifische Aufgaben angepasst werden.

Bis zu 20-mal schnelleres Training

Zugang zum Server haben Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Jahrgänge. Die Rechenleistung ermöglicht es, KI-Modelle je nach Anwendung bis zu 20-mal schneller zu trainieren und auszuführen als auf einem handelsüblichen Laptop. In diesen Jahrgängen steht auch das Fach „Data Science und Artificial Intelligence“ auf dem Lehrplan.

Lokale Sprach- und Bildmodelle im Einsatz

Besonders häufig experimentieren die Schülerinnen und Schüler mit lokalen Sprach- und Bildmodellen. Anders als bei Cloud-Diensten wie ChatGPT laufen diese Modelle direkt auf dem schuleigenen Server. Dadurch lernen die Jugendlichen KI nicht nur anzuwenden, sondern auch ihre innere Funktionsweise zu verstehen.

Die HTL St. Pölten öffnet am 6. und 7. November 2026 ihre Türen für Interessierte.

Quelle: https://www.htlstp.ac.at/2026/11/04/eigene-genai-statt-nur-chatgpt-unser-ki-server-fuer-die-informatik

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