IMC Krems baut Hotelmanagement-Zentren in Usbekistan auf

Mathias FischerMathias Fischer
Sadiq Mirziyoyev, Bundeskanzler Karl Nehammer, Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Außenminister Alexander Schallenberg vor den Flaggen von Usbekistan, Österreich und der EU.
© Parlamentsdirektion/Johannes Zinner

Die IMC Krems University of Applied Sciences kooperiert mit der usbekischen Agentur für Berufsbildung beim Aufbau von zwei Ausbildungszentren für Hotelmanagement. In Namangan und Buchara sollen Fachkräfte nach internationalen Standards geschult werden.

Die IMC Krems University of Applied Sciences hat mit der usbekischen Agentur für Berufsbildung eine umfassende Bildungspartnerschaft geschlossen. Bei einem Festakt im österreichischen Parlament in Wien setzten Azimjon Khusanov, Direktor der Agentur für Berufsbildung, und Udo Brändle, Geschäftsführer des IMC Krems, ihre Unterschriften unter das Abkommen. Anwesend waren auch Nationalratspräsident Walter Rosenkranz sowie Heinz Boyer, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender des IMC Krems.

Zwei Zentren nach Präsidentendekret

Basis der Kooperation ist ein Dekret des usbekischen Präsidenten. An Bildungseinrichtungen in Namangan und Buchara werden zwei Hotelmanagement-Zentren errichtet. Dort sollen Fachkräfte sowie Trainerinnen und Trainer nach internationalen Standards ausgebildet werden, um die Qualität der touristischen Ausbildung in Usbekistan nachhaltig zu verbessern.

Lehrhotels mit 60 Prozent Praxisanteil

Das Ausbildungskonzept sieht einen Praxisanteil von mindestens 60 Prozent vor. An beiden Standorten entstehen Lehrhotels, die die Abläufe eines echten Hotelbetriebs nachbilden – darunter Bereiche für Rezeption, Housekeeping und Gastronomie. Ein zentraler Baustein ist der „Train-the-Trainer“-Ansatz: Lokale Lehrkräfte werden gezielt für die praxisorientierte Ausbildung qualifiziert und zertifiziert.

Ulrike Prommer, Geschäftsführerin des IMC Krems, erklärt: „Für uns am IMC Krems steht eine fundierte, praxisnahe Ausbildung stets im Fokus. Es ist unser Ziel, Studierende bestmöglich und direkt anwendbar auf die Anforderungen der Wirtschaft vorzubereiten. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, diesen bewährten, anwendungsorientierten Ansatz auch in internationale Projekte einzubringen.“

Ausbau bestehender Aktivitäten

Udo Brändle ergänzt: „Unser Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heinz Boyer, ein echter Pionier in der internationalen Bildungs- und Hochschullandschaft, betont immer wieder: Nichts ist internationaler als der Tourismus. Als eine der internationalsten Branchen überhaupt, schafft Tourismus weltweit Beschäftigung und Entwicklungsmöglichkeiten. Mit diesem Projekt bauen wir unsere Aktivitäten in Usbekistan konsequent weiter aus.“

Das IMC Krems führt bereits gemeinsam mit der Tashkent State University of Economics Studienprogramme durch, in denen mehr als 200 Studierende nach den Standards der Kremser Fachhochschule ausgebildet werden. Durch die Einführung internationaler Lehrpläne und die enge Zusammenarbeit mit Arbeitgebern vor Ort soll die Servicequalität im usbekischen Tourismus langfristig gestärkt und die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen weiter erhöht werden.

Quelle: https://www.imc.ac.at/ueber-uns/medien-presse/news/detail/imc-krems-staerkt-tourismusausbildung-in-usbekistan

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