IMC Krems und DPU kooperieren in Forschung

Mathias FischerMathias Fischer
Michael Schickhofer, Elisabeth Köstinger und ein weiterer Mann stehen vor einem abstrakten Bild.
© IMC Krems

Die IMC Krems Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Danube Private University haben eine strategische Forschungspartnerschaft vereinbart. Ein Memorandum of Understanding bildet die Grundlage für gemeinsame Projekte in den Bereichen Medizin und Gesundheit.

Die beiden Kremser Hochschulen IMC Krems und Danube Private University (DPU) haben ihre wissenschaftlichen Kompetenzen in einer Forschungspartnerschaft zusammengeführt. Die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding schafft den organisatorischen Rahmen für künftige Forschungsaktivitäten und Projektentwicklungen.

Interdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle mehrerer Fachbereiche

Die Zusammenarbeit nutzt die unterschiedlichen wissenschaftlichen Profile beider Einrichtungen. Forschungsthemen mit wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Potenzial sollen identifiziert und in konkrete Vorhaben umgesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Fragestellungen, die Medizin, Gesundheit, Technologie und Anwendung verbinden.

Einreichungen bei Förderprogrammen geplant

Die Kooperation eröffnet beiden Hochschulen Möglichkeiten für gemeinsame Anträge bei regionalen, nationalen und europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen. Die gebündelten Kompetenzen sollen Forschungsvorhaben mit wissenschaftlicher Qualität, Anwendungsrelevanz und gesellschaftlicher Wirkung ermöglichen.

Udo Brändle, Geschäftsführer des IMC Krems, betonte, dass Innovationen dort entstünden, wo unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven und Kompetenzen zusammenkämen. Die Verbindung komplementärer Forschungskompetenzen schaffe neue Möglichkeiten für interdisziplinäre und international wettbewerbsfähige Forschungsvorhaben.

Ulrike Prommer, Geschäftsführerin des IMC Krems, verwies auf die Stärkung der wissenschaftlichen Vernetzung am Hochschul- und Forschungsstandort Krems. Das gemeinsame Ziel sei es, exzellente Forschung mit konkreter gesellschaftlicher Wirkung zu verbinden und neue Impulse für die Gesundheitsversorgung zu schaffen.

Robert Wagner, Direktor Strategische Hochschulplanung, Management und Wissenschaft der DPU, hob die außergewöhnliche Dichte an wissenschaftlicher Kompetenz im Bereich Medizin und Gesundheit in Krems hervor. Die Partnerschaft solle die unterschiedlichen Stärken beider Hochschulen zusammenführen und daraus neue, interdisziplinäre Forschungsprojekte entwickeln. Besonders wichtig sei Forschung, die wissenschaftliche Exzellenz mit konkretem Nutzen für Patientinnen und Patienten, das Gesundheitssystem und den Wirtschaftsstandort verbinde. Zudem wolle man die Kräfte bündeln, um von Krems aus national und international sichtbare Forschungs- und Innovationsprojekte auf den Weg zu bringen.

Quelle: https://www.imc.ac.at/ueber-uns/medien-presse/news/detail/imc-krems-und-dpu-buendeln-forschungskraft-fuer-medizin-und-gesundheit

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