Infineon unterstützt Lerncafés mit 105.000 Euro

Der Halbleiterhersteller Infineon Austria fördert Caritas-Lerncafés in Villach, Spittal an der Drau, Graz und Mürzzuschlag zum Schulstart mit insgesamt 105.000 Euro. Zusätzlich erhielten die Kinder „Denkstoff-Schulbeutel“ mit Materialien für den Unterricht.
Infineon Austria setzt seine Kooperation mit den Caritas-Lerncafés fort und stellt auch heuer wieder 105.000 Euro für die Standorte in Villach, Spittal an der Drau, Graz und Mürzzuschlag zur Verfügung. Die Partnerschaft besteht bereits seit sieben Jahren. Zum Schulbeginn wurden den Kindern und Jugendlichen erneut gefüllte Schulbeutel mit nützlichen Materialien überreicht.
Die Schulstart-Pakete sollen Familien entlasten, für die der Schulbeginn eine finanzielle Herausforderung darstellt. Gleichzeitig will das Unternehmen den Kindern Wertschätzung und Ermutigung vermitteln. Die Lerncafés bieten nicht nur Unterstützung bei Hausaufgaben, sondern auch Raum für Freundschaften und persönliche Entwicklung.
Persönliche Übergabe in Villach und Graz
In Villach übergab Jörg Eisenschmied, Finanzvorstand von Infineon Austria, die Schulbeutel persönlich. „Wenn man die Begeisterung der Kinder erlebt, wird unmittelbar spürbar, wie viel Neugier, Energie und Potenzial in ihnen steckt“, sagte Eisenschmied. Die Lerncafés würden großartige Arbeit leisten, indem sie Kindern die Chance geben, ihre Talente zu entdecken.
Ernst Sandriesser, Direktor der Caritas Kärnten, betonte: „Jedes Kind soll lernen dürfen und braucht dafür Unterstützung und eine gute Lernumgebung.“ Die Lerncafés begleiten sozial benachteiligte Kinder dabei, ihr Potenzial zu entfalten. Die langjährige Partnerschaft mit Infineon sei ein kräftiges Zeichen der Wertschätzung.
An den Standorten in Graz und Mürzzuschlag übernahm Stefan Rohringer, Leiter der Entwicklungsstandorte von Infineon Austria, die Übergabe. Er hob die Bedeutung der richtigen Rahmenbedingungen hervor, damit Talente wachsen können. Besonderer Dank gelte auch den freiwilligen Lernhelferinnen und Lernhelfern.
Bildung als Schlüssel zur Integration
Thomas Ferk, Vizedirektor der Caritas Steiermark, bezeichnete Bildung als Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und als wichtige Voraussetzung für Integration. „Freude am Lernen haben zu können soll jedes Kind“, sagte Ferk. Die Lerncafés vermittelten nicht nur Wissen, sondern stärkten auch soziale Kompetenzen.
Seit 2020 engagiert sich Infineon Austria mit dem Infineon-Bildungsfonds für die Caritas-Lerncafés. Neben der finanziellen Förderung bringen sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens als freiwillige Lernhelfer ein.
Worüber spricht Graz morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.