Infocontainer zeigt Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

An der Steiner Donaulände informiert ab sofort ein Container über die Geschichte und Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern. Auf 60 Quadratmetern wird das Mammutprojekt erklärt.

An der Steiner Donaulände können sich Interessierte ab sofort in einem Infocontainer über die Donaubrücke Stein-Mautern informieren. Die Ausstellung auf rund 60 Quadratmetern zeigt die Entwicklung von der Furt über frühere Holzbrücken bis zur heutigen Stahlkonstruktion. Technische Herausforderungen der Sanierung werden ebenso erklärt wie die aktuellen Arbeiten. Ein Projektvideo stellt das Gesamtvorhaben vor.

„Wir wollen die Bevölkerung so gut wie möglich mitnehmen und keine Fragen offenlassen“, erklärte Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) bei seinem Besuch vor Ort. Besucher könnten sich hier über die Entwicklung der Donauquerung und die geplanten Arbeiten informieren. Zusätzlich verschicke der NÖ Straßendienst Bürgerinformationen an die Bevölkerung. „Die Sanierung und Verbreiterung der Donaubrücke ist ein Mammutprojekt, das jetzt konsequent umgesetzt wird, damit unsere Pendler, Familien, Landwirte und Betriebe eine moderne Brücke erhalten, die für die nächsten 100 Jahre eine sichere und verlässliche Querung ermöglicht“, so der Landeshauptmann-Stellvertreter.

Website bündelt alle Projektinformationen

Der Informationspunkt ergänzt die Projektwebsite www.donaubruecke-stein-mautern.at. Seit Anfang Oktober sind dort Bauzeitplan, aktuelle Meldungen, häufige Fragen, ein Projektvideo und Kontaktmöglichkeiten gebündelt. Interessierte können einen Newsletter abonnieren und die Ombudsstelle erreichen. Auch die Stahlbauausschreibung und der historische Grauton der Brücke werden erläutert. Die Farbgebung wurde anhand untersuchter Farbschichten und in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt festgelegt.

„Mit dem Infocontainer wollen wir die Bevölkerung direkt vor Ort abholen und einen guten Überblick geben“, betonte NÖ Straßenbaudirektor Rainer Irschik. Die Maßnahmen seien wichtig für die gesamte Region.

Erhaltungsarbeiten 2027 notwendig

Die jüngste Brückenprüfung ist auf der Website dokumentiert: Derzeit sind keine zusätzlichen Verkehrseinschränkungen erforderlich. Die Brücke kann innerhalb der geltenden Nutzungsbedingungen weiter genutzt werden. Die Korrosion an den oberen tragenden Stahlteilen des Fachwerks, den Obergurten, schreitet jedoch voran. Daher sind 2027 Erhaltungsarbeiten notwendig, um die Bestandsbrücke bis zur voraussichtlichen Fertigstellung der Ersatzbrücke 2028 zu erhalten. Während dieser Arbeiten kann es zu geringfügigen Verkehrseinschränkungen kommen. Über konkrete Maßnahmen wird rechtzeitig informiert. Die nächste Brückenprüfung ist für Frühjahr 2027 vorgesehen.

Quelle: OTS

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