Infocontainer zur Donaubrücke Stein-Mautern eröffnet

An der Steiner Donaulände informiert ab sofort ein Container über die Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern. Auf 60 Quadratmetern wird die Geschichte der Querung und das laufende Großprojekt dargestellt.
Die Ausstellung im Container führt von den historischen Furten und Holzbrücken bis zur heutigen Stahlkonstruktion. Besucher erfahren, welche technischen Herausforderungen die Sanierung mit sich bringt und wie die aktuellen Arbeiten ablaufen. Ein Projektvideo zeigt das Gesamtvorhaben. Geöffnet ist täglich von 7 bis 19 Uhr.
Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) betonte bei seinem Besuch vor Ort: „Wir wollen die Bevölkerung so gut wie möglich mitnehmen und keine Fragen offenlassen.“ Der Informationspunkt verschaffe einen Überblick über die Entwicklung der Donauquerung und die geplanten Arbeiten. Zudem seien knapp 22.000 Informationsschreiben an die Bevölkerung versendet worden. „Die Sanierung und Verbreiterung der Donaubrücke ist ein Mammutprojekt, das jetzt konsequent umgesetzt wird, damit unsere Pendler, Familien, Landwirte und Betriebe eine moderne Brücke erhalten, die für die nächsten 100 Jahre eine sichere und verlässliche Querung ermöglicht“, so Landbauer.
Website bündelt alle Projektinfos
Ergänzend zum Container läuft seit Anfang Oktober die Projektwebsite www.donaubruecke-stein-mautern.at. Dort finden sich Bauzeitplan, aktuelle Meldungen, häufige Fragen, das Projektvideo und Kontaktmöglichkeiten. Interessierte können einen Newsletter abonnieren und die Ombudsstelle erreichen. Auch Details wie die Stahlbauausschreibung und die historische Farbgebung werden erläutert – der Grauton wurde anhand untersuchter Farbschichten und in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt festgelegt.
Straßenbaudirektor Rainer Irschik erklärte: „Mit dem Infocontainer wollen wir die Bevölkerung direkt vor Ort abholen und einen guten Überblick geben.“ Die Maßnahmen seien wichtig für die gesamte Region.
Brücke bleibt nutzbar – Erhaltungsarbeiten 2027
Die jüngste Brückenprüfung ergab, dass derzeit keine zusätzlichen Verkehrseinschränkungen nötig sind. Die Querung kann innerhalb der geltenden Nutzungsbedingungen weiter befahren werden. Allerdings schreitet die Korrosion an den oberen tragenden Stahlteilen, den Obergurten, weiter voran. Deshalb sind 2027 Erhaltungsarbeiten erforderlich, um die Bestandsbrücke bis zur voraussichtlichen Fertigstellung der Ersatzbrücke 2028 zu erhalten. Dabei kann es zu geringfügigen Verkehrseinschränkungen kommen. Die nächste Brückenprüfung ist für Frühjahr 2027 geplant.
Worüber spricht Sankt Pölten morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.