Innsbruck: Eislaufplätze am Landhaus- und Boznerplatz

Mona HopfingerMona Hopfinger
Eislaufplatz mit festlicher Beleuchtung und Menschen, 2.000 m² Eisfläche, 1,38 Mio. € Investition
© Mit KI (Gemini) generiert

Am Landhausplatz und am Boznerplatz in Innsbruck entstehen zwei Eislaufplätze mit insgesamt 2.300 Quadratmetern Fläche. Das Projekt ist für mindestens fünf Jahre geplant und wird von einem Unternehmen aus dem Bezirk Reutte umgesetzt, so der ORF.

Ein Unternehmen aus dem Bezirk Reutte investiert rund 1,38 Millionen Euro in die Erstinvestitionen für das Projekt, das am Dienstag vorgestellt wurde. In den kommenden Jahren sollen weitere 2,3 Millionen Euro hinzukommen, erklärte Andreas Witting, Geschäftsführer des veranstaltenden Unternehmens AWEO Austria.

Von den 1,38 Millionen Euro finanziert die Stadt Innsbruck rund 150.000 Euro, der Tourismus und das Land weitere 225.000 Euro. Der restliche Betrag soll sich aus Eintritten refinanzieren, so Witting. Der Eintritt ist mit zwölf Euro für Erwachsene und sechs Euro für Kinder angesetzt.

2.000 Quadratmeter am Landhausplatz

Den Besuchern wird eine Eisfläche von 2.000 Quadratmetern am Landhausplatz und 300 Quadratmetern am Boznerplatz geboten. Das Gesamtkonzept erstreckt sich über den ganzen Winter und soll ein Erlebnis in der Innenstadt für Groß und Klein etablieren, betonte Witting.

Die Inspiration für das Konzept habe er sich in der ganzen Welt geholt, sagte Witting. Dass die Umsetzung nun in Innsbruck stattfinde, begründete er damit, dass ihm die Stadt ganz besonders am Herzen liege.

Verbindung der Plätze erst in Zukunft

Die beiden Eislaufplätze am Landhausplatz und Boznerplatz werden diesen Winter nicht miteinander verbunden sein. Für die kommenden Jahre sei eine solche Verbindung allerdings wünschenswert, sagte Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA – Jetzt Innsbruck) auf Nachfrage.

Bereits heuer werden neben dem Eislaufen Gastronomie, Musik, Events und ein Lichterlebnis geboten, erklärte Dominik Hoflach, Marketingleiter von Ice Magic Innsbruck. Das Angebot soll niederschwellig sein und sich sowohl an Einheimische als auch an Touristen richten, so Hoflach.

Besonders geachtet wurde darauf, dass die umliegenden Anrainer nicht in ihrer Ruhe beeinträchtigt werden. Um 21 Uhr ist jeweils Schluss und die Lautstärke wird insgesamt angepasst sein, betonte der Marketingleiter.

Lob von Land und Stadt

Einen Mehrwert für Einheimische und Touristen versprachen sich Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) und Tourismuslandesrat Mario Gerber (ÖVP). Mit Ice Magic werde ein Ort der Begegnung für alle entstehen, erklärte Mattle bei dem Pressegespräch. Gerber versprach ein tolles Spektakel für die Bevölkerung und zugleich einen touristischen Meilenstein für Tirol.

Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus, strich heraus, dass sich Ice Magic Innsbruck hervorragend in den sich von November an erstreckenden Bergwinter einfüge, der letztlich die DNA von Innsbruck verkörpert. Heike Kiesling, Geschäftsführerin des Innsbruck Marketings, betonte, dass das Projekt lokale Gastronomie einbinde und vor allem Sport in den urbanen öffentlichen Raum bringe.

Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3376046/

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