Irschen feierte 25. Kräuterfestival mit Tausenden Gästen

Pia Prodinger
Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Plöchl mit Kollegen in Tracht bei Veranstaltung in Oberösterreich
© Regierungsbüros

Das Kärntner Kräuterdorf Irschen hat am Wochenende sein Jubiläumsfestival gefeiert. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger besuchten die Veranstaltung am Samstag.

Das 25. Irschner Kräuterfestival lockte am Wochenende zahlreiche Besucher in die Kärntner Gemeinde. Unter dem Motto „Kräuter leben – Kräuter erleben“ bildete die Jubiläumsveranstaltung den Höhepunkt des diesjährigen Kräutersommers. Regionales Wissen, Tradition und kulinarische Vielfalt standen zwei Tage lang im Mittelpunkt.

Martin Gruber, Landeshauptmann-Stellvertreter, und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger statteten dem Fest am Samstag einen Besuch ab. Beide zeigten sich vom Engagement im Natur- und Kräuterdorf beeindruckt.

Tradition und Innovation vereint

Gruber betonte das Potenzial der Regionen, das beim Festival sichtbar werde. Natur, Tradition und Innovation würden hier miteinander verbunden, wodurch Wertschöpfung, Lebensqualität und Identität entstünden. Das über Generationen weitergegebene Wissen über heimische Kräuter sei ein wertvoller Teil des kulturellen Erbes und zugleich Grundlage für neue Ideen in Landwirtschaft, Tourismus und regionaler Entwicklung.

Vier Personen in Tracht stehen vor einem blühenden Garten in Österreich

Lagger-Pöllinger hob hervor, dass beim Irschner Kräuterfestival regionales Wissen mit allen Sinnen erlebbar gemacht werde. Die Initiative zeige viel Gespür für Natur, Tradition, Gesundheit, Handwerk und regionale Produkte. Solche Projekte stärkten die Gemeinden, schafften Identität und zeigten das Potential in Kärntens Regionen.

Buntes Programm für alle Sinne

Das Jubiläumsfestival bot an zwei Tagen ein vielfältiges Programm. Vorträge, Kräuterführungen, Gartenspaziergänge, Musik, Marktstände, Kräuter- und Kunsthandwerk sowie regionale Kulinarik standen auf dem Programm. Kräuterexpertinnen und -experten gaben Einblicke in die Welt heimischer Kräuter, ihre Wirkung, Verwendung und Bedeutung für Alltag, Küche und Wohlbefinden.

Gruber unterstrich, dass Tradition und Innovation keine Gegensätze seien, sondern gemeinsam neue Chancen für die Regionen eröffneten. Das Kräuterfestival mache sichtbar, wie erfolgreich Regionalität sein könne, wenn Menschen gemeinsam anpackten. Er bedankte sich bei den Organisatoren und Verantwortlichen.

An der Kräuter-Straßenkuchl und an zahlreichen Marktständen wurden Spezialitäten, kreative Kräutergerichte und Produkte aus der Heimat angeboten. Musik, Frühschoppen, ein Festakt, Kinderschminken und ein Programm für die ganze Familie sorgten für Unterhaltung.

Bundesminister Martin Kocher sitzt im Büro und schreibt etwas in ein Notizbuch.

Kräuterdorf mit überregionaler Bekanntheit

Lagger-Pöllinger betonte, dass sich Irschen als Kräuterdorf weit über die Region hinaus einen Namen gemacht habe. Dies sei kein Zufall, sondern das Ergebnis von viel Engagement, Wissen und Liebe zur eigenen Heimat. Gerade in einer Zeit, in der Regionalität und ein bewusster Umgang mit der Natur wieder an Bedeutung gewännen, sei das Irschner Kräuterfestival ein starkes Zeichen.

Die Landesrätin dankte der Gemeinde Irschen, den Organisatorinnen und Organisatoren, den Vereinen, den Ausstellerinnen und Ausstellern sowie allen, die das Festival seit vielen Jahren mittragen. Wenn Menschen ihre Wurzeln kennten, Wissen weitergäben und mit neuen Ideen verbänden, entstehe Zukunft. Das Kräuterdorf Irschen zeige auf besonders schöne Weise, wie lebendig Regionalität sein könne.

Quelle: https://ktnvp.at/2026/07/05/irschner-kraeuterfestival-regionales-wissen-lebendig-gemacht

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