IT-Sicherheitsvorfall bei Essensbestellsystem „Mampf“

Mona HopfingerMona Hopfinger
Server-Breach-Warnung: Mampf-System, Daten irreversibel betroffen, Juni 2026
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Marktgemeinde Mondsee informiert über einen IT-Sicherheitsvorfall beim Online-Essensbestellsystem „Mampf“. Ob Daten abgeflossen sind, ist noch unklar. Seit Anfang Juni eingegebene Informationen könnten verloren sein.

Bei der Online-Plattform „Mampf“, über die Eltern in Mondsee Schulessen für ihre Kinder bestellen, hat es einen IT-Sicherheitsvorfall gegeben. Die Marktgemeinde Mondsee ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und nutzt dafür einen externen Dienstleister.

Betroffen sind Namen, Anschriften und Kontaktdaten der Eltern, deren Zugangsdaten, Namen der Kinder sowie Schul- und Klassenangaben. Auch Bestellungen und Bankverbindungen für den Lastschrifteinzug sind in dem System gespeichert.

Untersuchung noch nicht abgeschlossen

Der Betreiber gibt an, dass es derzeit keine Hinweise darauf gibt, dass Daten von Unbefugten eingesehen oder abgeflossen sind. Die Untersuchung läuft jedoch noch. Ein Zugriff durch Dritte kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass Daten, die seit Anfang Juni 2026 eingegeben oder geändert wurden, nicht mehr wiederhergestellt werden können. Das betrifft Bestellungen, Zahlungen, Guthaben, geänderte Bankverbindungen und neu angelegte Konten.

Systeme isoliert, Datenschutzbehörde informiert

Die Gemeinde hat den Vorfall der österreichischen Datenschutzbehörde gemeldet. Der Betreiber hat nach eigenen Angaben die betroffenen Systeme isoliert, Zugänge gesperrt und gemeinsam mit IT-Spezialisten eine Analyse eingeleitet. Sobald neue wesentliche Erkenntnisse vorliegen, sollen die Eltern informiert werden.

Vorsichtsmaßnahmen empfohlen

Die Gemeinde empfiehlt Eltern, bei E-Mails, SMS oder Anrufen zu „Mampf“, Essensbestellungen oder offenen Zahlungen aufmerksam zu sein. Unerwartete Anhänge oder Links sollen nicht geöffnet werden. Weder die Gemeinde noch der Betreiber würden Passwörter oder Bankdaten per E-Mail, SMS oder Telefon abfragen.

Falls das „Mampf“-Passwort auch für andere Dienste verwendet wird, sollte es dort geändert werden. Sobald „Mampf“ wieder verfügbar ist, wird empfohlen, auch dort ein neues Passwort zu vergeben.

Quelle: https://www.gemeinde-mondsee.at/Information_ueber_einen_IT-Sicherheitsvorfall_beim_Anbieter_der_Essensbestellung_Mampf_

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