IV Salzburg lud 360 Gäste zum Festspielempfang

Die Industriellenvereinigung Salzburg hat am Freitag ihren traditionellen Festspielempfang veranstaltet. Rund 360 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kunst trafen sich vor der Oper „Ariadne auf Naxos“ auf dem Mönchsberg.
Andreas Wimmer, Präsident der IV Salzburg, empfing am 7. August 2026 prominente Gäste beim diesjährigen Festspielempfang. Unter den Anwesenden waren Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. Auch Festspielpräsidentin Kristina Hammer nahm an der Veranstaltung auf dem M32 teil.
Zahlreiche Vertreter der Salzburger Industrie waren beim Empfang anwesend. Aus dem IV-Präsidium kamen Marianne Kusejko (Sigmatek), Peter Malata (W&H Dentalwerk), Andreas Klauser (Palfinger) und Adrian Geislinger (Geislinger). Weitere Spitzenmanager waren Alexandra Bichlmayer (Bosch Industriekessel), Erich Egger (Schmittenhöhebahn), Bettina Ganghofer (Salzburger Flughafen), Werner Gangl (Sony DADC), Rudolf und Franziskus Weinberger (ESW), Claus Graggaber (Salzburger Sparkasse), Johannes Hörl (GROHAG) und Florian Iro (Werner & Mertz).
Parallelen zwischen Festspielen und Industrie
Wimmer betonte die Bedeutung beider Bereiche für das Bundesland: „Industrie und Kultur prägen Salzburg gleichermaßen – beide stehen für Exzellenz, Präzision und internationale Strahlkraft. Während die Festspiele Salzburgs kulturellen Ruf in die Welt tragen, stehen die heimischen Industriebetriebe täglich für Innovationskraft, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte der IV-Präsident.
Er forderte Veränderungsbereitschaft in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten: „Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten braucht es daher den Willen zur Veränderung – sowohl in den Unternehmen als auch in den politischen Rahmenbedingungen“, so Wimmer. Die IV Salzburg wolle sich weiterhin als parteiunabhängige Stimme für einen wettbewerbsfähigen Standort einsetzen.
Festspiele als Wirtschaftsfaktor
Kristina Hammer verwies auf die lange Verbindung zwischen Festspielen und Wirtschaft: „Die Salzburger Festspiele und die Salzburger Wirtschaft verbindet seit mehr als einem Jahrhundert eine außergewöhnliche Partnerschaft“, sagte die Festspielpräsidentin. Sie nannte konkrete Zahlen: Die Festspiele schaffen jährlich eine Wertschöpfung von rund 250 Millionen Euro für Österreich und sichern beinahe 3.000 Vollzeitarbeitsplätze.
Hammer dankte der Industriellenvereinigung: „Mein herzlicher Dank gilt der Industriellenvereinigung und den Salzburger Unternehmerinnen und Unternehmern für ihre langjährige Verbundenheit und ihr großes Engagement für die Salzburger Festspiele“, so die Präsidentin.
Entbürokratisierung als Ziel
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler hob die Vielfalt der Salzburger Industrie hervor, die von Elektronik über Medizintechnik bis zum Maschinenbau reiche. Sie kündigte Maßnahmen an: „Deshalb habe ich in der Landesverwaltung eine Task Force Entbürokratisierung eingesetzt, damit unser Bundesland wettbewerbsfähig bleibt und Unternehmen weiter investieren können“, erklärte Edtstadler.
Der Festspielempfang der IV Salzburg gilt als gesellschaftlicher Höhepunkt im Festspielsommer.
Quelle: OTS
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