Jägerschaft verteilt 150.000 Liter Wasser für Wildtiere

Die anhaltende Trockenheit setzt Wildtieren in Mistelbach zu. Landwirt Josef Kiesling und Ernst Sünder vom Wald Mistelbach stellen der Jägerschaft kostenlos Brunnenwasser zur Verfügung, um Wildtränken zu befüllen.
Wegen der anhaltenden Trockenheit leiden Wildtiere in Feld und Wald unter erheblichem Wassermangel. In Mistelbach arbeiten Landwirtschaft, Waldbesitzer und Jägerschaft zusammen, um die Versorgung der Tiere zu sichern. Josef Kiesling, Landwirt und Waldobmann, sowie Ernst Sünder, Vorstandsmitglied vom Wald Mistelbach, stellen der örtlichen Jägerschaft kostenlos Wasser aus ihren Brunnen zur Verfügung.
Die Mitglieder der Jagdgesellschaft betreuen täglich zahlreiche Wasserstellen im gesamten Revier. Durch die Nutzung der privaten Brunnen wird das Trinkwassernetz der Gemeinde entlastet. In den vergangenen drei Monaten haben die Jägerinnen und Jäger nach groben Schätzungen rund 150.000 Liter Wasser im Revier verteilt.
Ein Großteil der Arbeit erfolgt händisch mit Wasserkanistern, da viele Wasserstellen mit Fahrzeugen nicht zugänglich sind. Die Unterstützung durch die beiden Brunnenbesitzer sichert das Überleben zahlreicher Wildtiere in der Region.


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