Jagdkommando übt zwei Wochen lang in Kärnten

Bis 4. September trainieren rund 130 Soldaten des Jagdkommandos in mehreren Kärntner Bezirken. Die Übungsserie „SERE“ umfasst auch Hubschraubereinsätze und eine Fallschirmspringer-Ausbildung.
Von 24. August bis 4. September findet in Kärnten eine großangelegte Übung des Bundesheeres statt. Rund 130 Soldaten des Jagdkommandos trainieren in verschiedenen Bezirken des Bundeslandes. An der Übungsserie sind auch die Kärntner Polizei sowie internationale Soldaten beteiligt.
Unentdeckt bleiben und Aufträge erfüllen
Die Übung trägt den Titel „SERE“, was für Survive, Evate, Resist, Extract steht – auf Deutsch: Überleben, Ausweisen, Widerstand, Rückführung. Ziel ist es, dass die teilnehmenden Kräfte unentdeckt bleiben und gleichzeitig taktische sowie einsatzspezifische Aufträge durchführen.
Zum Einsatz kommen 25 Räderfahrzeuge sowie mehrere Bundesheer-Hubschrauber der Typen Agusta Bell 212, Bell OH-58 „Kiowa“ und S-70-Black Hawk. Auch Drohnen und eine Pilatus PC-6 „Turbo Porter“ werden eingesetzt. Landungen in den Übungsräumen sind vorgesehen.
Fallschirmspringer-Ausbildung in Klagenfurt
Von 31. August bis 4. September findet begleitend eine Fallschirmspringer-Aus- und Fortbildung in Klagenfurt statt. Dabei soll erneut eine Embraer C-390 der portugiesischen Luftstreitkräfte zum Einsatz kommen. Dieser Flugzeugtyp ist als Nachfolger für die Hercules C-130 für Österreich vorgesehen.
Fluglärm und Munitionswarnung
In geringem Ausmaß wird Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition verwendet. Das Bundesheer warnt eindringlich davor, Munition oder Munitionsteile zu berühren. Funde sollen umgehend der nächsten Polizeiinspektion gemeldet werden.
Während der Übung kann es auch nachts zu Fluglärm kommen. Das Bundesheer bittet um Verständnis und weist darauf hin, dass witterungsbedingte Änderungen jederzeit möglich sind.
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