JKU-Forscher holen Silber beim Landespreis für Innovation

Mona HopfingerMona Hopfinger
Business Upper Austria Auszeichnung: Michael Kölbl mit Preisübergabe durch zwei Herren in Anzügen
© Cityfoto/Maringer

Das Team von Univ.-Prof. Dr. Armando Rastelli von der Johannes Kepler Universität Linz wurde beim Oberösterreichischen Landespreis für Innovation 2026 mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Bei der 33. Verleihung des Oberösterreichischen Landespreises für Innovation hat eine Forschungsgruppe der JKU den zweiten Rang in der Kategorie Forschungseinrichtung erreicht. Das Team um Univ.-Prof. Dr. Armando Rastelli vom Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik wurde für seine Arbeit an Quantentechnologie zur Absicherung digitaler Kommunikation geehrt.

Im Rahmen einer Gala in Linz wurden die Preisträger ausgezeichnet. Eine Fachjury unter Leitung von JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Stefan Koch wählte die Gewinner aus insgesamt 61 eingereichten Projekten. Beteiligt waren 33 kleine und mittlere Unternehmen, 20 Großunternehmen sowie acht Forschungseinrichtungen.

Quantenlicht gegen Cyberangriffe

Die ausgezeichnete Forschungsarbeit beschäftigt sich mit verschränktem Quantenlicht, das Angriffe auf digitale Kommunikation aufdecken soll. „KI und Quantencomputer bedrohen die aktuellen Verschlüsselungsmethoden von vertraulichen Nachrichten. Verschränktes Quantenlicht bietet einen Weg, Kommunikation sicherer zu machen, indem Abhörversuche erkannt werden können. An der JKU entwickeln wir dafür spezielle Halbleiterchips, die verschränktes Quantenlicht erzeugen – eine Schlüsseltechnologie für die sichere Kommunikation der nächsten Generation“, erklärte Teammitglied Dr. Tobias Krieger.

Den ersten Platz in der Kategorie Forschungseinrichtungen sicherte sich das Kompetenzzentrum Holz, das am Campus Auhof angesiedelt ist.

Quelle: https://www.jku.at/news-events/news/detail/news/tolles-jku-ergebnis-beim-landespreis-fuer-innovation-2026

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