Jugendbefragung in Oberösterreich läuft bis Ende August
In mehreren oberösterreichischen Gemeinden können junge Menschen noch bis Ende August an einer digitalen Befragung teilnehmen. Die Initiative „Zukunft Jugend“ will damit die Bedürfnisse und Sorgen Jugendlicher sichtbar machen.
Zukunft Jugend führt unter der Leitung von Sascha Reischl derzeit eine umfassende digitale Befragung in mehreren Gemeinden Oberösterreichs durch, darunter auch in Niederneukirchen. Die Teilnahme ist noch bis Ende August möglich.
Die Befragung richtet sich an Jugendliche und soll deren tatsächliche Bedürfnisse, Wünsche, Sorgen und Ideen direkt aus ihrer eigenen Perspektive erfassen. „Jugendarbeit darf nicht an Jugendlichen vorbeigehen. Wer moderne Jugendarbeit ernst nimmt, muss Jugendliche aktiv fragen, was sie wirklich beschäftigt, was fehlt und was sie sich für ihre Gemeinde wünschen“, erklärt Reischl.
Anonyme Teilnahme über Smartphone
Die Befragung erfolgt vollständig digital und anonym über Smartphone, QR-Code und Online-Zugänge. Junge Menschen können unkompliziert ihre Meinung zu Themen wie Freizeitangebote, mentale Gesundheit, Treffpunkte, Sicherheit, Social Media, Suchtverhalten, Mobilität, Zukunftsängste und Jugendbeteiligung abgeben. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten.
Besonders im Fokus stehen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen: steigender Stress, zunehmende Einsamkeit, hoher Medienkonsum sowie der wachsende Konsum von Vapes und Nikotinbeuteln unter Jugendlichen.
Ergebnisse fließen in Jugendarbeit ein
Die Ergebnisse sollen direkt in die offene Jugendarbeit, mobile Jugendarbeit, Jugendzentren sowie zukünftige Projekte und Präventionsangebote der Gemeinden einfließen. Gleichzeitig bekommen Gemeinden eine solide Basis, um jugendpolitische Entscheidungen zu treffen und ihre Angebote weiterzuentwickeln.
„Jugendliche brauchen Räume, echte Ansprechpartner und das Gefühl, gehört zu werden. Genau das wollen wir mit dieser Befragung schaffen“, so Reischl.
Die Befragung setzt bewusst auf eine jugendorientierte Sprache, digitale Zugänge und niederschwellige Beteiligungsmöglichkeiten. Ziel ist es, auch jene jungen Menschen einzubinden, die klassische Beteiligungsformate bislang kaum erreichen. Die Initiative ist Teil eines hybriden Ansatzes, der stationäre Jugendarbeit, mobile Jugendarbeit, digitale Jugendangebote, Beratungsarbeit und Beteiligungsprojekte miteinander verbindet.
Weitere Informationen zur Befragung und zu den Angeboten von Zukunft Jugend unter www.zukunft-jugend.com oder telefonisch unter 0660 / 81 34 583.
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