Jugendliche aus europäischen Ländern diskutierten in Krems über EU

Mathias FischerMathias Fischer
EU Zukunftsperspektiven: Jugendliche blicken auf Europa und eine Tablet-Anzeige
© Mit KI (Gemini) generiert

72 engagierte Menschen aus ganz Europa trafen sich Anfang Juli in Niederösterreich zur eljub-Woche. Sie erstellten ein gemeinsames E-Book zu EU-Zukunftsperspektiven und tauschten sich über aktuelle europäische Themen aus.

Vom 4. bis 11. Juli kamen 52 Jugendliche sowie 20 Betreuungspersonen und Referenten in Niederösterreich zusammen. Die eljub-Woche stand unter dem Motto „Die Lage in Europa – EU-Zukunftsperspektiven“ und widmete sich aktuellen Fragen zur Zukunft des Kontinents. Die Teilnehmer reisten aus Tschechien, Litauen, Ungarn, Bulgarien, Polen, Rumänien, Albanien, der Slowakei, Deutschland und Italien an. Hinzu kamen Jugendliche von Weltösterreicher-Standorten in Thailand, Irland und Budapest. Aus Niederösterreich selbst waren sieben junge Menschen dabei.

Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) betonte die Bedeutung des Austauschs: „Eljub bringt junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Lebensrealitäten zusammen. Genau dieser Austausch ist wichtig, wenn es darum geht, Europa nicht nur zu verstehen, sondern aktiv mitzugestalten.“ Junge Menschen hätten klare Vorstellungen und Ideen für die Zukunft Europas, die Veranstaltung gebe ihnen Raum, diese einzubringen.

Workshops und E-Book-Erstellung im Zentrum

Im Mittelpunkt der Woche standen Workshops, Diskussionen und gemeinsame Projekte. In internationalen Gruppen arbeiteten die Jugendlichen an einem E-Book, das sich mit EU-Zukunftsperspektiven befasst. Dabei tauschten sie ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf aktuelle Entwicklungen in Europa aus. Das Programm umfasste auch Punkte, die Begegnung, Sprache und kulturellen Austausch förderten.

Zu den Höhepunkten zählten ein Ausflug zur Rosenburg mit Führung, Greifvogelschau und Erlebnispark sowie Klettern und Bogenschießen. Beim gemeinsamen Kochen mit Rezepten aus den Herkunftsländern der Teilnehmer entstanden Einblicke in verschiedene Kulturen. Am letzten Tag standen eine Schifffahrt auf der Donau und die Präsentation des fertigen E-Books auf dem Programm.

Freundschaften über Grenzen hinweg

„Wenn Jugendliche gemeinsam diskutieren, kreativ arbeiten und Zeit miteinander verbringen, entstehen neue Perspektiven und oft auch Freundschaften über Landesgrenzen hinweg“, sagte Teschl-Hofmeister. Die Veranstaltung zeige eindrucksvoll, wie europäische Zusammenarbeit im Kleinen beginne und welche Kraft in persönlicher Begegnung stecke.

Die eljub-Woche ist eine Kooperation des NÖ Landesjugendreferates, des Vereins p&s melk und der ARGE Donauländer. Ziel der Europäischen Jugendbegegnung ist es, junge Menschen zu vernetzen, demokratische Teilhabe zu stärken und Europa aus der Perspektive der Jugend weiterzudenken.

„Europa lebt vom Austausch und vom Engagement junger Menschen“, betonte die Landesrätin abschließend. Projekte wie eljub machten sichtbar, wie wichtig es sei, Jugendlichen zuzuhören und ihnen Möglichkeiten zu geben, ihre Ideen einzubringen.

Weitere Informationen: www.eljub.eu

Quelle: OTS

Worüber spricht Krems-Land morgen?

Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.