Jugendliche sammeln 66 Stunden in Mooskirchner Pflegeheim

Das Projekt „activity points for young people“ in Mooskirchen verzeichnet seit Juli einen deutlichen Zuwachs. Sieben Jugendliche haben sich neu angemeldet und allein im Pflegewohnhaus Althea 66 Stunden geleistet.
Das Projekt „activity points for young people“ wird seit einem Jahr in Mooskirchen umgesetzt. Beteiligt sind mehrere Betriebe in der Gemeinde, die Pflegewohnhäuser in Mooskirchen und Hitzendorf sowie freiwillige Helferinnen und die Gemeinde Mooskirchen selbst.
Im Juli gab es mehrere Neuerungen: Das Organisationsteam, bestehend aus Martina Fromm, Hanna Reiter und Roswitha Hafen, wurde durch Petra Reiter erweitert. Als vierter Betrieb kam Stefan's Gasthaus in Mooskirchen hinzu. Zudem können Jugendliche ihre geleisteten Stunden nun im Österreichischen Freiwilligenpass online eintragen lassen und erhalten damit eine offizielle Bestätigung ihrer sozialen Kompetenzen für künftige Bewerbungen.
Für den Austausch wurde eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet. Ein erstes Treffen beim Famoos ist für den 7. September 2026 geplant.
66 Stunden seit Mitte Juli
Seit Juli wird das Projekt gemeinsam neu beworben. Die Bilanz: Seit Mitte Juli wurden im Pflegewohnhaus Althea insgesamt 66 Stunden geleistet. Insgesamt haben sich seit Juli sieben Jugendliche neu zum Projekt angemeldet.
Die Jugendlichen helfen beim Ausfüllen der Speisepläne, unterstützen bei gemeinsamen Aktivitäten und verbringen Zeit in der Einzelbetreuung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Dabei entstehen oft Momente, die über die eigentlichen Aufgaben hinausgehen.
Aus Begegnungen werden Freundschaften
Das Pflegewohnhaus Althea hebt besonders eine Freundschaft zwischen einem Jugendlichen und einer Bewohnerin hervor. Der Jugendliche kommt regelmäßig zu Besuch und freut sich jedes Mal auf das gemeinsame Zusammensein. Mittlerweile seien die Punkte oder eine Belohnung für den Besuch nicht mehr wichtig. Die Beziehung sei zu einer echten Freundschaft geworden. Auch die Bewohnerin habe den Jugendlichen sehr ins Herz geschlossen, die gegenseitige Freude über jedes Wiedersehen sei deutlich spürbar.
„Genau diese Begegnungen machen das Miteinander von Jung und Alt so wertvoll“, heißt es in einer Stellungnahme von Elina Bleiberschnig, Animation Althea Mooskirchen. Die Kinder erfahren, wie schön es ist, anderen Menschen Zeit zu schenken und ihnen zuzuhören. Die Bewohnerinnen und Bewohner erleben Freude, Lebendigkeit und das Gefühl, gesehen und gebraucht zu werden.
Aus vielen kleinen Begegnungen wachse so etwas Großes: Vertrauen, Nähe und Freundschaft. Es entstehen Verbindungen, die für alle Beteiligten zu einer Bereicherung werden.
Quelle: https://www.mooskirchen.at/jahresbericht-activity-points
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