Junge Forscher vertreten Österreich bei EUCYS in Kiel

Drei Siegerprojekte von Jugend Innovativ präsentieren ihre Forschungsarbeiten beim 37. European Union Contest for Young Scientists. Von 22. bis 27. September 2026 messen sich die österreichischen Talente in Kiel mit rund 150 Nachwuchsforschern aus fast 40 Ländern.
Österreichische Nachwuchsforscher haben beim 40. China Adolescents Science and Technology Innovation Contest (CASTIC) internationale Erfolge erzielt. Max Sauer von der HTBLVA Mödling und Julian Übelherr von der HTL Bregenz vertraten das Land mit ihren Jugend Innovativ-Projekten.
Sauer wurde für sein Projekt zur Reduktion von Straßenlärm durch aktiven Gegenschall mit dem CASTIC President Award ausgezeichnet. Der Preis umfasst eine Medaille und ein Preisgeld von 600 Euro. Übelherr präsentierte seine Arbeit zu Optimierungshindernissen in adaptiven variationalen Quantenalgorithmen. CASTIC zählt zu den weltweit größten Wissenschaftswettbewerben für Jugendliche und fördert neben dem Wettbewerb auch wissenschaftlichen Austausch und interkulturelle Begegnungen.
Drei Projekte beim europäischen Wettbewerb
Beim diesjährigen European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) in Kiel präsentieren drei aktuelle Siegerprojekte von Jugend Innovativ ihre Forschungsarbeiten. Der Wettbewerb findet von 22. bis 27. September 2026 statt und gilt als bedeutendster Nachwuchsforschungswettbewerb Europas.
Die jungen Forscher erhalten die Möglichkeit, ihre innovativen Arbeiten einem internationalen Fachpublikum vorzustellen und sich mit Gleichgesinnten aus aller Welt auszutauschen. Rund 150 junge Talente aus nahezu 40 Ländern messen sich mit den besten Nachwuchsforschern Europas.
Intelligente Kaffeetasse und Holz-Carbon-Verbund
Alice Hristov von der HTBLVA Spengergasse entwickelte mit TREMOCUP eine intelligente Kaffeetasse zur diskreten Erfassung von Parkinson-Tremor im Alltag. Die Erfindung soll eine neue Grundlage für präzisere Therapiebeurteilungen schaffen.
Vincenz Luis Sonderegger und Adrian Elias Müller von der HTBLA Imst kombinieren mit ihrem Projekt woodberg Holz und Carbon zu einem neuartigen Verbundwerkstoff. Dieser soll Fahrradrahmen und andere Leichtbaukomponenten widerstandsfähiger und ressourcenschonender machen.
Leonhard Hauser von der HTBLA Ried im Innkreis zeigt mit seinem Projekt zur E-Mobilität in der Milchlogistik, wie sich Milchsammeltransporter effizienter und emissionsärmer betreiben lassen. Durch die Umrüstung hydraulischer Pumpensysteme auf elektrische Antriebe wird der Betrieb optimiert.
Schulwettbewerb als Sprungbrett
Die Teilnahme an renommierten Wettbewerben wie CASTIC und EUCYS zeigt die hohe Qualität der im Rahmen von Jugend Innovativ entwickelten Projekte. Der Schulwettbewerb bietet jungen Menschen seit Jahrzehnten die Möglichkeit, ihre Ideen weiterzuentwickeln und innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu erarbeiten.
Die jüngsten Erfolge verdeutlichen, dass österreichische Schüler und Lehrlinge mit Kreativität, wissenschaftlicher Exzellenz und technischem Know-how auch im internationalen Vergleich überzeugen können. Informationen zur 40. Jugend Innovativ Wettbewerbsrunde sind demnächst verfügbar.
Jugend Innovativ wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus, des Bundesministeriums für Bildung sowie des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) abgewickelt. Bisher haben über 12.300 Projekt-Teams am Wettbewerb teilgenommen.
Quelle: OTS
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