Kabeg benennt Kärntner Spitäler in Kliniken um

Die Kärntner Kabeg ändert die Namen ihrer Landeskrankenhäuser. Die Einrichtungen werden künftig als Kliniken oder Klinikum bezeichnet, die Umstellung erfolgt schrittweise und soll kostenneutral ablaufen.
Der Kärntner Krankenanstaltenbetreiber Kabeg hat am Dienstag eine Umbenennung seiner Standorte angekündigt. Die bisherigen Landeskrankenhäuser erhalten neue Bezeichnungen: Das LKH Villach wird zum Klinikum Villach, das LKH Wolfsberg zur Lavanttal-Klinik und das Krankenhaus Laas zur Klinik Laas. Das Klinikum Klagenfurt verliert den Zusatz „am Wörthersee“.
Moderne Positionierung als Ziel
Die Namensänderung sei Teil einer Weiterentwicklung, erklärte Kabeg-Vorstand Arnold Gabriel. „Die Begriffe Klinik und Klinikum stehen für eine zeitgemäße, spezialisierte und patientenorientierte Gesundheitsversorgung und entsprechen dem Sprachgebrauch vieler führender Gesundheitseinrichtungen im deutschsprachigen Raum“, so Gabriel. Die neuen Bezeichnungen sollen auch die Positionierung am Arbeitsmarkt verbessern.
Schrittweise Umsetzung ohne Mehrkosten
Die Anpassung wird nach und nach durchgeführt und soll keine zusätzlichen Kosten verursachen. Beschilderungen, Formulare und Drucksorten werden im Rahmen der regulären Druckzyklen geändert, ebenso digitale Inhalte und Arbeitsunterlagen. Das Corporate Design und das Kabeg-Logo bleiben bestehen, betonte der Betreiber. Auch das Leistungsspektrum und die Strukturen der Standorte ändern sich nicht.
Quelle: APA
Worüber spricht Klagenfurt morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.