KAC schießt Linz mit 7:2 aus der Halle

Die Klagenfurter feierten am Sonntagabend einen Kantersieg gegen die Black Wings Linz. Vor der Länderspielpause besiegten die Rotjacken den Tabellenzweiten in der Heidi Horten-Arena deutlich mit 7:2.
In der 18. Runde der ICE Hockey League zeigte der EC-KAC vor 3.849 Zuschauern eine starke Leistung. Nach intensiven Wochen verabschiedeten sich die Klagenfurter mit einem überzeugenden Auftritt in die Pause.
Blitzstart bringt 5:1-Führung
Bereits im ersten Drittel legten die Hausherren den Grundstein zum Erfolg. Thomas Hundertpfund brachte den KAC in der sechsten Minute in Führung, nachdem Raphael Herburger von der linken Seite zur Mitte passte und Simeon Schwinger verlängerte. Nur zwei Minuten später erhöhte Schwinger selbst auf 2:0 – er drehte sich außen an seinem Gegenspieler vorbei und tunnelte Linz-Goalie Dylan Wells.
In der elften Minute machte Jesper Jensen Aabo das 3:0, als der Puck vom Schlittschuh Gerd Kragls ins Tor sprang. Luis Lindner verkürzte für die Gäste sehenswert mit der Rückhand (14.), doch die Rotjacken schlugen noch vor der Pause zweimal zurück: Jan Drozg traf via Wells' Körper (17.), Hundertpfund vollendete am Torraum zum 5:1 (19.).
Mitteldrittel gehört Klagenfurt
Im zweiten Abschnitt ging das Tempo etwas zurück. Mareks Mitens im KAC-Tor parierte mehrere gefährliche Schüsse der Black Wings, unter anderem von Brian Lebler und Lindner. In der 34. Minute erhöhte Drozg auf 6:1: Jacob Hudson schickte ihn mit einem Diagonalpass auf die Reise, Drozg schnitt zum Tor und setzte seinen Snapshot in die lange Ecke.
Drozg krönt sich mit Hattrick
Im Schlussdrittel kam Linz noch einmal heran. Brady Shaw bezwang Mitens in der 52. Minute zum 6:2. Die Klagenfurter ließen sich davon nicht beirren. In der 59. Minute setzte Drozg den Schlusspunkt: Mit einem scharfen Schlenzer aus halblinker Position in die Kreuzecke komplettierte er seinen Hattrick und fixierte den 7:2-Endstand.
Furey lobt Effizienz und Tempo
Head Coach Kirk Furey zeigte sich zufrieden: „Die klare Führung nach dem ersten Drittel war in der Verwertung dessen begründet, was wir in den letzten Spielen noch liegengelassen hatten. Heute konnten wir das Level weiter steigern und waren auch wieder effizienter.“ Das Zweikampfverhalten und das Tempo hätten zahlreiche Turnover provoziert. Die Mannschaft habe sich die Pause nach den intensiven Wochen verdient und könne zufrieden sein.
Für den KAC fehlten verletzungsbedingt Dahm, Preiml, Petersen, Muršak, Öfner, Hochegger und Fraser.
Quelle: https://www.kac.at/news/2026/11/entfesselte-rotjacken-schreiben-sieben-mal-an
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