Kärnten ehrt junge Harmonika-Talente nach WM-Erfolgen

23 junge Musikerinnen und Musiker aus Kärnten wurden am Mittwoch für ihre Erfolge bei den Harmonika-Staats- und Weltmeisterschaften in Südtirol ausgezeichnet. Landeshauptmann Daniel Fellner und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber überreichten Urkunden im Spiegelsaal der Landesregierung.
Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung fand am Mittwoch eine Feierstunde für 23 junge Harmonikaspielerinnen und -spieler statt. Die Poggersdorfer Knirpse sorgten für die musikalische Begleitung der Ehrung. Landeshauptmann Daniel Fellner und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber verliehen den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Harmonika-Staats- und Weltmeisterschaften Urkunden.
Die ausgezeichneten Kinder und Jugendlichen stammen von den Musikschulen Katolnig, Suschnig, Pöllinger und Feldkirchen-Patergassen. Sie hatten in Südtirol an den internationalen Wettbewerben teilgenommen und dort beachtliche Erfolge erzielt. Unter den jungen Kärntnerinnen und Kärntnern befinden sich auch Staats- und Weltmeister.
„Diesen Erfolg wollen wir feiern und herzeigen. Das Land möchte mit dieser Urkundenverleihung an die vielen erfolgreichen Musikerinnen und Musiker seinen Stolz sichtbar machen, seine Wertschätzung und Anerkennung ausdrücken“, erklärte Fellner. Der besondere Rahmen im Spiegelsaal unterstreiche die Bedeutung der Leistungen. Die jungen Menschen seien bereit, deutlich mehr zu leisten als im Schulalltag verlangt werde.
Fellner hob hervor, dass es den Musikerinnen und Musikern nicht nur um sich selbst gehe. „Ihr begeistert mit eurem Hobby Menschen, bereitet Freude und seid Vorbild für andere“, sagte der Landeshauptmann. Er dankte auch den Eltern, Großeltern und Musikpädagoginnen und -pädagogen, die durch ihre Unterstützung die Erfolge erst möglich machten.
Bei den Wettbewerben in Südtirol mussten sich die 23 Kärntner Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen insgesamt 255 Harmonikaspielerinnen und -spieler behaupten.
Höchste Landesauszeichnungen für zwei Ehrenamtliche
Im Rahmen der Veranstaltung vergaben Fellner und Gruber zudem zwei Goldene Lorbeeren mit Brillanten für außerordentliches ehrenamtliches Engagement. Die höchste Auszeichnung des Landes in dieser Kategorie ging an Albert Wutscher aus dem Lavanttal und Heinrich Oberlerchner aus Oberkärnten.
Albert Wutscher ist seit Jahrzehnten in Vereinen aktiv und gilt als Initiator des Apfelfestes im Lavanttal. Er wirkte maßgeblich bei der Landesausstellung in St. Paul im Lavanttal mit. Laut Laudatorin Christiane Ogris zeichnen ihn Verlässlichkeit, Bescheidenheit und Tatkraft in seinen ehrenamtlichen Funktionen aus.
Heinrich Oberlerchner engagiert sich seit über 70 Jahren ehrenamtlich im Musikbereich. Als Sänger verschiedener Stimmlagen, Chorleiter, Komponist und Kapellmeister hat er junge Menschen zur Musik gebracht und sein Publikum begeistert. Persönliche Opfer, Kraft, Können und Leidenschaft für seine Tätigkeit prägen sein Wirken, mit dem er eine ganze Region musikalisch geprägt hat.
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