Kärnten investiert 1,5 Millionen in neuen Fuhrpark

Pia ProdingerPia Prodinger
Mitarbeiter von Bauunternehmen mit orangefarbenen Arbeitskleidern und Baumaschinen vor einem Gebäude
© Büro LH-Stv. Gruber

Das Land Kärnten erneuert seinen Straßendienst-Fuhrpark mit neuen Kehrmaschinen und Böschungsmähgeräten. Die Landesregierung genehmigte diese Woche Investitionen von rund 1,5 Millionen Euro für die Anschaffung moderner Geräte.

Die Kärntner Landesregierung hat auf Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Erneuerung des Fuhrparks der Straßenverwaltung beschlossen. Mit dem Geld werden zwei Kehrmaschinen und fünf Böschungsmähgeräte angeschafft, die ältere Maschinen im Bestand ersetzen sollen.

Ein moderner Fuhrpark sei eine wesentliche Grundlage für die Arbeit der Straßenverwaltung, betont Gruber. „Diese Mittel sind ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das ganze Jahr über auf Kärntens Landesstraßen im Einsatz“, so der Straßenbaureferent. Besonders bei zunehmenden Wetterextremen sei es wichtig, jederzeit auf einen verlässlichen und einsatzbereiten Fuhrpark zurückgreifen zu können.

Jährlich drei Millionen Euro für Fahrzeuge und Geräte

Das Straßenbaureferat des Landes investiert laufend in die Erneuerung des Fahrzeug- und Gerätebestands. Pro Jahr fließen rund drei Millionen Euro in diese Anschaffungen. Die Geräte werden bedarfsgerecht erneuert, um notwendige Ersatzbeschaffungen vorausschauend zu planen und kostenintensive Ausfälle älterer Maschinen zu vermeiden.

Aktuell umfasst der Fuhrpark der Kärntner Straßenverwaltung unter anderem 78 Lastkraftwagen, fünf Kehrmaschinen, 43 Unimogs, 113 Leichttransporter, 54 Böschungs- und Randstreifenmähgeräte sowie 178 Anhänger und zahlreiche weitere Spezialgeräte.

Einsatz bei Reinigung und Straßenerhaltung

Die neu angeschafften Geräte übernehmen wichtige Aufgaben bei der laufenden Straßenerhaltung. Die Böschungsmähgeräte sorgen durch das Mähen von Fahrbahnrändern und Böschungen dafür, dass notwendige Sichtbereiche freigehalten werden. Die Kehrmaschinen kommen bei der Fahrbahnreinigung nach dem Winterdienst, nach Verkehrsunfällen, bei außergewöhnlichen Verschmutzungen oder nach Unwetterereignissen zum Einsatz.

Der Einsatz eigener Geräte ermögliche es, diese Aufgaben flexibel, rasch und wirtschaftlich mit eigenem Personal zu erfüllen, erklärt Gruber. Externe Vergaben würden damit auf das erforderliche Ausmaß beschränkt und öffentliche Mittel könnten effizient eingesetzt werden.

Quelle: https://ktnvp.at/2026/09/10/land-kaernten-haelt-den-strassendienst-fuhrpark-auf-modernem-stand

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