Kärnten investiert 150 Millionen Euro in geförderten Wohnbau

Pia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Das Bundesland Kärnten hat die Zweckbindung der Wohnbauförderung weitgehend umgesetzt. Sowohl die Einnahmen aus dem Wohnbauförderungsbeitrag als auch die Rückflüsse fließen in den gemeinnützigen Wohnbau.

Die Zweckbindung der Wohnbauförderung ist in Kärnten nach Angaben des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen bereits nahezu vollständig realisiert. Das erklärte Michael Gehbauer, Obmann des Verbandes, anlässlich einer Landesgruppen-Sitzung in Klagenfurt.

Wohnbau gestärkt

Laut Wohnbaulandesrätin Gaby Schaunig werden in Kärnten sowohl die Einnahmen aus dem Wohnbauförderungsbeitrag von rund 80 Millionen Euro als auch die Rückflüsse von etwa 40 Millionen Euro in den gemeinnützigen Wohnbau investiert. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben des Landes für geförderten Wohnbau auf circa 150 Millionen Euro.

Der Anteil der gemeinnützigen Bauvereinigungen am Mietwohnungsbau liegt in Kärnten bei 52 Prozent. Gemeinsam mit den Gemeindewohnungen machen sie etwa zwei Drittel aller Mietwohnungen aus, die dem leistbaren Wohnbau zugerechnet werden können.

Nahezu 80 Prozent der Herstellungskosten werden mit langfristigen, niedrigverzinsten Landesdarlehen finanziert, die eine Laufzeit von 58 Jahren haben. Dadurch bewegen sich die Mietkosten deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt.

Landesgruppenobmann Wolfram Stöby betonte, dass die Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten ausgezeichnet funktioniere. Nur durch die Bauleistung der gemeinnützigen Bauvereinigungen könnten die Wohnkosten dauerhaft gedämpft werden.

Quelle: OTS

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