Kärnten probt Ernstfall: 2.500 Einsatzkräfte üben Erdbeben

Von 13. bis 15. November findet in Kärnten die größte Katastrophenschutzübung der Landesgeschichte statt. Rund 2.500 Personen trainieren die Bewältigung eines schweren Erdbebens – auch im Bezirk Villach-Land.
Die Übung „Combined Success 2026“ läuft von 13. bis 15. November 2026 in Kärnten. Dabei proben etwa 2.500 Personen aus Behörden, Einsatzorganisationen, Bundesheer und weiteren Organisationen gemeinsam, wie ein schweres Erdbebenereignis bewältigt werden kann. Es handelt sich um die größte Katastrophenschutzübung, die das Land je durchgeführt hat.
Einschränkungen im Bezirk Villach-Land
Auch im Bezirk Villach-Land sind Übungsszenarien geplant. Besonders am 13. und 14. November kann es zu Straßensperren, Fahrzeugkolonnen oder Fluglärm kommen. Die Strom- und Wasserversorgung bleibt jedoch uneingeschränkt aufrecht. Zivilschutzsignale oder AT-Alert werden nicht ausgelöst.
Leuchttürme in Velden bleiben inaktiv
Die Veldner „Leuchttürme“ werden im Rahmen der Übung nicht aktiviert. Im Ernstfall würden die Rüsthäuser der Freiwilligen Feuerwehren Velden, Lind ob Velden, Augsdorf, St. Egyden, Kerschdorf und Köstenberg als notstromversorgte Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen. Dort können Informationen weitergegeben und Hilfe organisiert werden.
Die Leuchttürme verfügen über Strom, Beleuchtung, Erste-Hilfe-Möglichkeiten, Funkverbindungen sowie Koch- und Heizmöglichkeiten.
Informationen zur Übung gibt es unter der Telefonnummer 050 536 22132 am 13. und 14. November jeweils von 8 bis 20 Uhr.
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