Kärnten probt Ernstfall mit 2.500 Einsatzkräften

Von 13. bis 15. November trainieren in Kärnten rund 2.500 Personen aus Behörden, Einsatzorganisationen und Bundesheer den Katastrophenfall. Die Großübung „Combined Success 2026“ simuliert ein schweres Erdbeben.
Die größte Katastrophenschutzübung in der Geschichte des Bundeslandes steigt Mitte November in allen Kärntner Bezirken. Unter dem Namen „Combined Success 2026“ wird von 13. bis 15. November der Ernstfall geprobt – mit einem schweren Erdbeben als Szenario. Das Übungsannahme erinnert an das Beben in Friaul-Julisch Venetien, das sich vor 50 Jahren ereignete.
Insgesamt nehmen rund 2.500 Personen teil: Vertreter von Behörden, Einsatzorganisationen, dem Bundesheer sowie Institutionen und Unternehmen. In allen acht Bezirken und den Statutarstädten Klagenfurt und Villach werden die Krisenstäbe aktiviert, auch der Landeskrisenstab tritt zusammen. Im Bezirk Wolfsberg dient die Marktgemeinde St. Paul als Übungsstandort.
Straßensperren und Sirenensignale möglich
Das Land bittet die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen. Während der drei Tage kann es zu Straßensperren, Absperrungen, Fluglärm, Fahrzeugkolonnen und Sirenensignalen kommen. Die Zivilschutzsignale Warnung, Alarm und Entwarnung sowie das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert werden allerdings nicht ausgelöst.
Die Versorgungssicherheit bleibt während der Großübung gewährleistet.
Das Land empfiehlt, die Übung zum Anlass zu nehmen, sich auch privat mit Zivilschutz und Krisenvorsorge zu beschäftigen. Informationen dazu gibt es unter kaernten.zivilschutz.at. Details zur Übung sind unter katinfo.ktn.gv.at/CS-2026 abrufbar.
Quelle: https://sanktpaul.at/unsere-gemeinde/neuigkeiten/neuigkeiten-detail/combined-success-2026
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