Kärnten sammelt 23,2 Kilo Kunststoff pro Kopf

Kärnten liegt bei der Recycling-Quote im österreichweiten Vergleich im guten Mittelfeld. Pro Einwohner werden 23,2 Kilogramm Kunststoff gesammelt, während andere Bundesländer nur auf 8,6 Kilogramm kommen, so der ORF.
Bei der Recycling-Quote schneidet Kärnten im Bundesländer-Vergleich gut ab. Das belegen Daten der Altstoff Recycling Austria AG (ARA). Christopher Pfleger von der Kärntner Entsorgungsvermittlungs GmbH erklärte, dass das Bundesland mit 23,2 Kilogramm gesammeltem Kunststoff pro Kopf im sehr guten Mittelfeld liege. Andere Bundesländer erreichen im Vergleich nur 8,6 Kilogramm pro Einwohner.
Pfandsystem fördert Bewusstsein
Seit dem vergangenen Jahr werden PET-Flaschen und Getränkedosen nicht mehr über den gelben Sack entsorgt, sondern über das Pfandsystem zurückgeführt. Pfleger bewertet dies positiv: Jeder Kunststoff und jedes Metall, das nicht in der Umwelt lande, sei ein Gewinn. Das Pfandsystem habe das Bewusstsein der Menschen gestärkt, weil sie den Sinn des Sammelns und die weitere Verwendung der Materialien besser verstehen würden.
Batterien im gelben Sack bleiben Problem
Verbesserungsbedarf gibt es bei den Fehlwürfen. Die Quote liegt bei 15 Prozent. Besonders problematisch sind Batterien und Akkus, etwa aus Spielzeug oder E-Zigaretten, die im gelben Sack entsorgt werden. Diese können in Müllentsorgungsfirmen gefährliche Brände auslösen, warnte Pfleger.
Studien zeigen laut Pfleger allerdings, dass eine große Zahl an Menschen sehr gut informiert sei und korrekt sammle.