Kärnten: Sturmwarnanlagen an Seen werden ausgebaut

Die Zahl der Seenotfälle in Kärntens Gewässern steigt. Vergangene Woche mussten allein 20 Badegäste aus dem Faaker See gerettet werden. Nun sollen die Sturmwarnanlagen auffälliger gestaltet werden, so die Wasserrettung.
Besonders Urlauber unterschätzen die Gefahr von rasch aufkommenden Unwettern an den Kärntner Seen. Die Wasserrettung ruft zur Eigenverantwortung auf: Bei dunklen Wolken sollten sich Badegäste nur noch in Ufernähe bewegen, betonte Markus Bräuhaupt, Landesleiter der Kärntner Wasserrettung.
An den größeren Seen warnen derzeit orange Sturmleuchten vor Gefahr. „Derzeit sind punktuell an unseren Seen diese Sturmwarnleuchten. Zusätzlich haben wir sie an unseren Booten“, erklärte Bräuhaupt. Sobald eine Sturmwarnung von der Geosphere Austria eingeht, fahren ehrenamtliche Schiffsführer mit den Booten hinaus, um zusätzlich zu warnen.
Größere Leuchten in Planung
Die bestehenden Warnleuchten werden jedoch oft übersehen. Deshalb plant die Wasserrettung gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Geosphere Austria eine Verbesserung der Anlagen. „Die Grundidee ist es, einfach mehr größere stationäre Leuchten zu installieren, die dann besser warnen können“, so Bräuhaupt.
Noch in dieser Saison könnte ein erster Prototyp am Wörthersee installiert werden. Details zur Entwicklung wollte der Landesleiter noch nicht nennen.
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