Kärnten übt Katastrophenfall

Von 13. bis 15. November 2026 findet in Kärnten die größte Katastrophenschutzübung der Landesgeschichte statt. Rund 2.500 Personen trainieren die Bewältigung eines schweren Erdbebens.
Die Großübung „Combined Success 2026“ bringt Behörden, Einsatzorganisationen, das Österreichische Bundesheer und weitere Einrichtungen zusammen. Das Szenario orientiert sich an dem schweren Erdbeben in Friaul aus dem Jahr 1976, das sich heuer zum 50. Mal jährt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen und Krisenstäbe zu stärken und Abläufe für den Ernstfall zu verbessern.
Verkehrsbehinderungen im Bezirk Spittal an der Drau
Auch im Bezirk Spittal an der Drau gibt es Übungen. Vor allem am Freitag, 13. November, und am Samstag, 14. November 2026, sind mehr Einsatzfahrzeuge, Fahrzeugkolonnen und Flüge zu erwarten. Der Verkehr kann dabei zeitweise behindert werden. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten. Sie soll Straßensperren und die Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen. Strom und Wasser funktionieren während der ganzen Übung weiter. Die teilnehmenden Organisationen sind jederzeit einsatzbereit. Zivilschutzsignale und das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert sind nicht geplant.
Gemeinde Kleblach-Lind setzt auf Krisenvorsorge
Die Gemeinde Kleblach-Lind macht bei der Großübung nicht aktiv mit. Trotzdem ist es wichtig, dass sich die Gemeinde auf mögliche Katastrophen vorbereitet. Das gehört zur Sicherheitsvorsorge vor Ort. Die Mitglieder des Gemeindekrisenstabes informieren sich ständig über Neuigkeiten im Katastrophenschutz. Sie beschäftigen sich auch mit der Vorbereitung auf verschiedene Krisen.
Leuchtturm als zentrale Anlaufstelle
In ganz Kärnten wurde ein flächendeckendes Netz an Leuchttürmen und Informationspunkten eingerichtet. Diese dienen der Bevölkerung im Falle einer größeren Katastrophe oder eines länger andauernden Stromausfalls als wichtige Anlaufstellen. Der komplett eingerichtete Leuchtturm der Gemeinde Kleblach-Lind befindet sich beim Kulturhaus in Lind im Drautal, Lind im Drautal 22, 9753 Kleblach-Lind. Die Anlaufstelle verfügt über Notstromversorgung, Beleuchtung, Warmwasser, Erste-Hilfe-Möglichkeiten, Feuerwehrfunk, Koch- und Heizmöglichkeiten sowie barrierefreie Sanitäranlagen. Im Ernstfall informiert der Leuchtturm die Bevölkerung, nimmt Hilfsbedarf entgegen und koordiniert Unterstützungsmaßnahmen. Bei der Großübung bleibt er allerdings außer Betrieb.
Persönliche Krisenvorsorge empfohlen
Die Gemeinde Kleblach-Lind nutzt die Großübung, um auf die Bedeutung der persönlichen Krisenvorsorge aufmerksam zu machen.Im Ernstfall können ein ausreichender Vorrat an Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln und notwendigen Medikamenten sowie Taschenlampen und ein batteriebetriebenes Radio den Unterschied machen. Gut vorbereitete Haushalte verbessern die Versorgungssicherheit und entlasten im Katastrophenfall die Einsatzorganisationen. Weitere Informationen zu persönlicher Vorsorge und Zivilschutz bieten die Internetseiten der Gemeinde Kleblach-Lind, des Kärntner Zivilschutzverbands und des Landes Kärnten.
Informationshotline während der Übung
Das Land Kärnten richtet für die Großübung eine Informationshotline ein. Diese ist unter der Telefonnummer 050 536 22132 am Freitag, 13. November, und Samstag, 14. November 2026, jeweils von 08.00 bis 20.00 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen zur Übung, zu möglichen Beeinträchtigungen sowie zu den Leuchttürmen stehen auf der offiziellen Informationsseite des Landes Kärnten zur Verfügung.
Quelle: https://www.kleblach-lind.at/Combined_Success_2026_Kaernten_probt_fuer_den_Katastrophenfall
Worüber spricht Kleblach-Lind?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.